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Re: Kettenspanner

Verfasst: So 3. Jan 2010, 19:55
von fluffy
Ich hab jetzt Edelstahlschrauben da drin.

Re: Kettenspanner

Verfasst: So 3. Jan 2010, 19:57
von MadDog
Das Hauptproblem an der Sache ist vermutlich, das sich am Schraubenende ein richtiger Rostpilz gebildet haben wird..war bei mir leider so..am besten die vorgenannten Mittelchen nehmen (ich nehme Kupferpaste) und gehe alle halbe Jahre mal mit dem Schraubendreher ran..einmal raus und einmal reindrehen ;-)

Re: Kettenspanner

Verfasst: So 3. Jan 2010, 20:35
von winni
hab meine auch mit ordentlich Kupferpaste eingesetzt..............

Re: Kettenspanner

Verfasst: Mo 4. Jan 2010, 11:12
von rgoltze
Hallo Miteinander,

ich verwende schon seit Jahren bei "neuralgischen" Schrauben (Zündkerzen, etc.) Graphitfett, sparsam auf die Gewindgänge - verhindert festgammeln wirkungsvoll.

Gruß
Robert

Re: Kettenspanner

Verfasst: Mo 4. Jan 2010, 13:20
von kingpin82
Klübersinth oder Kupfer/Graphitfette sind optimal.
Da die schraube ja eh gekontert wird, ist das Fett nur gegen Korrosion zuständig.
Hatte bisher noch keine Probleme gehabt damit, aber meine steht auch trocken in der Garage.
Aluminium Schwinge und ne Stahlschraube ohne Fett, da ist eine chemische Reaktion nicht ausgeschlossen.
Edelstahl kann helfen, muss aber nicht.
Hab gerade nicht die spannungsreihe von den Metallen zur Hand.
Wenn du die raus hast, auf jeden fall sauber machen, also Gewinde und die Schraube.
Dann nen guten Hauch Fett aufs Gewinde und gucken obs flutschig reingeht.
Ich würde echt Klübersinth empfehlen, nehmen wir mittlerweile auch für solche Sachen.

Re: Kettenspanner

Verfasst: Mi 6. Jan 2010, 17:02
von hütti
Grundsätzlich ist bei zwei unterschiedlichen Materialien eine elektochemische Korrosion zu erwarten, bei welcher, soviel ich weiß, das edlere Material zerfressen wird. Also wie bereits oben erwähnt, immer fetten.

Re: Kettenspanner

Verfasst: Do 7. Jan 2010, 11:59
von rgoltze
Hallo hütti,

genau andersrum, das edle Metall fördert die Korrosion im unedleren Metall durch Kontaktkorrosion (Stichwort Opferanode), da die beiden Metalle als Anode und Kathode wirken und daher ein schwacher Strom fließt. Voraussetzung hierfür ist ein "korrosives Medium" zwischen den beiden Metallen, etwa Wasser oder schlimmer Seewasser - ausreichen kann aber schon normale Luftfeuchtigkeit . Bei kleinen Teilen (wie Schrauben) lässt sich dieses Phänomen durch isolierende Trennmittel wie Fette, Lacke, o.ä. weitestgehend aufhalten.

Flugzeugbau lässt grüssen . . .

Gruß
Robert

Re: Kettenspanner

Verfasst: Do 7. Jan 2010, 13:47
von Nachtjäger
rgoltze hat geschrieben:Flugzeugbau lässt grüssen . . .


In der Branche gibts z.B. dieses Mittel um derartigen Ärger zu vermeiden. Enthält u.a. Strontiumchromat und Bariumchromat sowie Tuolol und Xylol. Nur echt mit dem schwarzen Umweltteufel. :mrgreen:

Re: Kettenspanner

Verfasst: Do 7. Jan 2010, 14:12
von rgoltze
Da haste recht.
Mastinox - d e r todgeile Babb, aber für den Privatanwender schwer zu bekommen und ganz billig ist der auch nicht . . . .

Gruß
Robert

Re: Kettenspanner

Verfasst: Do 7. Jan 2010, 22:04
von hütti
rgoltze hat geschrieben:Hallo hütti,

genau andersrum, das edle Metall fördert die Korrosion im unedleren Metall durch Kontaktkorrosion (Stichwort Opferanode), da die beiden Metalle als Anode und Kathode wirken und daher ein schwacher Strom fließt. Voraussetzung hierfür ist ein "korrosives Medium" zwischen den beiden Metallen, etwa Wasser oder schlimmer Seewasser - ausreichen kann aber schon normale Luftfeuchtigkeit . Bei kleinen Teilen (wie Schrauben) lässt sich dieses Phänomen durch isolierende Trennmittel wie Fette, Lacke, o.ä. weitestgehend aufhalten.

Flugzeugbau lässt grüssen . . .

Gruß
Robert

Danke für die ausführliche Info. Man kann halt immer noch dazulernen!!