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 Betreff des Beitrags: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: So 2. Jun 2013, 21:01 
Hi @all,

habe hier aus dem Forum schon viel Nützliches herauslesen können. Jetzt habe ich aber ein Problem zu welchem ich hier nichts finde und habe mich deshalb auch angemeldet um die Experten hier um Rat fragen zu können.

XJR1200 4PU bj. 98.

Topham eingebaut und dabei festgestellt, dass der Öffnerbowdenzug verschlissen war. Also einen Satz TSK Bowdenzüge bestellt und verbaut. Alles zusammengebaut, Vergaser synchronisiert und mehrere Probefahrten gemacht. Alles chic ... ok, bis auf das hier bekannte Problem, dass ich ich Nadeln noch auf die 2te. Kerbe von oben umclipsen muss :mrgreen:

Plötzlich aber, habe ich ca. 5cm Spiel im Gaszug. Ich habe alles kontrolliert, ich finde die Ursache nicht. Weder am Drehgriff noch unten am Vergaser. Nichts ausgehangen, nichts gelockert. Ist es denn möglich, dass ein Bowdenzug sich schlagartig derart längt? Hat jemand so ein Problem schon gehabt? Hatte soviel Spiel welches ich nur ausgleichen konnte indem ich beim Schließerzug die Kontermutter ganz nach unten gedreht habe und den Zug dann mit dieser Mutter AUF den Halter gestellt habe. Dann hätte es wieder gepasst. Alle anderen Einstellmöglichkeiten am Öffnerzug oben und unten waren viel zu gering.

Nicht lachen, aber ich habe mir aus Verzweiflung heute noch einen Satz bestellt und an den vorhandenen "Problemzügen" auf einer Seite die Nippel abgezwickt um das Drahtseil rausziehen zu können. Dachte der ist vielleicht innen angerissen und entsprechend gedehnt. War aber nichts festzustellen. Stehe vor einem Rätsel *kopfkratz*

Meine Befürchtung ist nun, dass ich die neuen Züge verbaue und das Problem dann wieder auftritt.

Wie kam es zu dem Problem? Im Stand, ohne Motorlauf in der Garage, habe ich den Gasgriff soweit es mir möglich war in Richtung Vollgas gedreht. Um zu sehen, ob das Kabel vom Oxford Heizgriff frei läuft und nirgends hakt. Bei dieser Aktion war mir als würde nach dem Anschlag der Griff noch langsam weiterdrehen. Vielleicht habe ich auch zu fest gedreht, aber dadurch überdehnt man doch keinen Bowdenzug, oder?

Wer weiß Rat? :-? Die Erklärung, dass ich zu doof war, akzeptiere ich gern, wenn ich dafür nicht damit rechnen muss, dass es mit diesem TSK Bowdenzug immer wieder passieren kann. Viele hier verwenden die Züge von Polo. Vielleicht eine Option?


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: So 2. Jun 2013, 22:26 
bin mir gerade nicht und vielleicht sabel ich ja blödsinn aber kann es sein das du die Bodwenzüge vertauscht hast sind die vielleicht unterschiedlich lang :whistle:


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Mo 3. Jun 2013, 07:43 
Hallo webmaster,

danke für deine Antwort. Jeder Hinweis kann helfen!

Bei der 4PU wird der Öffnerzug am Vergaser im vorderen Halter, also der in Richtung Zylinderbank, befestigt.
Der Schließerzug im hinteren Halter, also der in Richtung Luftfilterkasten. So steht es auch im Rep.-Handbuch.

Am Drehgriff ergibt sich daraus automatisch die Befestigung,

Öffnerzug ist der mit Einstellmöglichkeit oben und den beiden einstellbaren Muttern unten.
Schließerzug ist ohne Einstellmöglichkeit. Hat unten nur eine Kontermutter.

Velleicht kann das ja jemand bestätigen, bzw korrigieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Mo 3. Jun 2013, 21:23 
webmaster hat geschrieben:
bin mir gerade nicht und vielleicht sabel ich ja blödsinn aber kann es sein das du die Bodwenzüge vertauscht hast sind die vielleicht unterschiedlich lang :whistle:



so wird es sein

gruss
Fondo


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Mo 3. Jun 2013, 22:40 
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Also wenn es wirklich 5 cm waren, dann ist was mit dem Zug direkt im argen.
5 mm koennten iregendwelchen Knicke gewesen sein.
Laut Deiner BEschreibung sind die Züge richtig verlegt gewesen. :thumbright:

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Grüßle vom Richy,


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Mi 5. Jun 2013, 08:49 
Moin, moin,

um das Thema zum Abschluss zu bringen.

Gestern die neuen Bowdenzüge erhalten. Da wurde es offensichtlich, dass der "alte" Schließerzug überdeht war. Dass ich einen falschen Bowdenzugsatz geliefert bekommen hatte, schließe ich aus, da zuerst ja alles in Ordnung war. Sehr komisch, dass man einen Bowdenzug derart überdehnen kann, habe ich auch noch nie erlebt, oder gehört. Na ja, man lernt eben nie aus.

Danke an alle die hier versucht haben zu helfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Do 6. Jun 2013, 21:51 
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Hm, jetzt mal butter bei die Fisch ....
Du hast ja wohl nicht mit 100 Kg am Gasgriff gedreht, sondern nur bis zum Anschlag ... mit, sagen wir mal etwas mehr kraft als man das beim normalen Gasgeben bis zum Anschlag macht....
und dann überdehnt man den Bowdenzug??? Echt jetzt? ](*,)
War das nun schit-Material oder sind die Dinger wirklich so empfindlich? :-k

Kann da einer was zu sagen? :-?

Cheers
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Do 6. Jun 2013, 22:07 
steve08 hat geschrieben:
Hm, jetzt mal butter bei die Fisch ....
Du hast ja wohl nicht mit 100 Kg am Gasgriff gedreht, sondern nur bis zum Anschlag ... mit, sagen wir mal etwas mehr kraft als man das beim normalen Gasgeben bis zum Anschlag macht....
und dann überdehnt man den Bowdenzug??? Echt jetzt? ](*,)
War das nun schit-Material oder sind die Dinger wirklich so empfindlich? :-k

Kann da einer was zu sagen? :-?

Cheers
Stefan


wenn ich jetzt mal aus dem Nähkästchen plaudern würde, :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

manche haben schon fast den Gasgriff abgerissen weil andere XJR einfach vorbeigeflogen sind,
da kommen schon etliche Kilo zusammen. :mrgreen: :mrgreen: :---)


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Do 6. Jun 2013, 23:38 
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steve08 hat geschrieben:
Hm, jetzt mal butter bei die Fisch ....
Du hast ja wohl nicht mit 100 Kg am Gasgriff gedreht, sondern nur bis zum Anschlag ... mit, sagen wir mal etwas mehr kraft als man das beim normalen Gasgeben bis zum Anschlag macht....
und dann überdehnt man den Bowdenzug??? Echt jetzt? ](*,)
War das nun schit-Material oder sind die Dinger wirklich so empfindlich? :-k

Kann da einer was zu sagen? :-?

Cheers
Stefan

Dass man das schaffen kann, halte ich für ein Gerücht! Eher reisst der ganze Plastik-Krempel im Gasgriff ab. Oder die angepressten Nippel. Notfalls kann sich ein > 100 kg Mensch mit dem Zug erhängen (nicht, dass ich das jetzt empfehlen würde - also nicht falsch verstehen). So schnell dehnen sich Stahlseile nicht. Und schon gar nicht um 5 cm bei einer Gesamtlänge von 'nem Meter oder so. Sonst könnteste keinen Kran mehr sinnvoll einsetzen.

@Steve: und mit der Butter (von die Fisch) schmiert man die Züge auch nur im Notfall :wech:

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Tja, was soll ich sagen ...

No matter how good she looks, some other guy is sick and tired of putting up with her shit.

Grep sed "awk! man cut grep, edit banner false! get help!" Man disable grep, split banner, join prof admin. Grep mount eqn, find path. Grep echo spell. False cat kill admin, man. Grep find banner, make true message.

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(c) 2010 cwandel - Originalfoto meiner RP02 - 13. Deutschland-Treffen in Düppenweiler


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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Fr 7. Jun 2013, 13:04 
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cwandel hat geschrieben:
Dass man das schaffen kann, halte ich für ein Gerücht! Eher reisst der ganze Plastik-Krempel im Gasgriff ab. Oder die angepressten Nippel. Notfalls kann sich ein > 100 kg Mensch mit dem Zug erhängen (nicht, dass ich das jetzt empfehlen würde - also nicht falsch verstehen). So schnell dehnen sich Stahlseile nicht. Und schon gar nicht um 5 cm bei einer Gesamtlänge von 'nem Meter oder so. Sonst könnteste keinen Kran mehr sinnvoll einsetzen.


So seh ich das nämlich auch. Insofern muss doch was mit dem Material gewesen sein....


cwandel hat geschrieben:
@Steve: und mit der Butter (von die Fisch) schmiert man die Züge auch nur im Notfall :wech:

:lol:
Du weist doch: Wer gut schmiert, der gut fährt :mrgreen: und gegen den bischen ranzigen Fischgeruch gibts ja Deo :evil:
Cheers
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: TSK Bowdenzug Problem
BeitragVerfasst: Di 11. Jun 2013, 17:02 
steve08 hat geschrieben:
Hm, jetzt mal butter bei die Fisch ....
Du hast ja wohl nicht mit 100 Kg am Gasgriff gedreht, sondern nur bis zum Anschlag ... mit, sagen wir mal etwas mehr kraft als man das beim normalen Gasgeben bis zum Anschlag macht....
und dann überdehnt man den Bowdenzug??? Echt jetzt? ](*,)
War das nun schit-Material oder sind die Dinger wirklich so empfindlich? :-k



Ich dreh jetzt auf jeden Fall nur noch mit Daumen und Zeigefinger ganz leicht am Gas. :mrgreen:


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