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 Betreff des Beitrags: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2013, 20:31 
Hallo zusammen,

ich hätte da mal gerne ein paar Anfängerfragen eines Umsteigers von der Honda SevenFifty zur RP02 gestellt:

Punkt 1: Wie mach ich die Dicke richtig an (beim Kaltstart)?
Also um es mal an einem Beispiel zu schildern: Bei der SevenFifty mach ich den Chokehebel einmal bis auf Anschlag und dann wieder ein Viertel zurück. Diese Stellung hat sich schnell als ideal herausgestellt. Gasgriff einmal kurz durchdrehen und bei einem ganz kleinen bisschen Gasstellung halten. Anlasser einmal drücken und sie läuft.

Das funktioniert bei der XJR1300 absolut nicht! Heute hab ich wieder da gestanden und gerätselt, was ich flasch mache. Der Chokebereich ist nicht wirklich logisch und wenn sie dann erstmal läuft, dann geht sie erstmal bei nächsten Gas wegnehmen und Kupplung ziehen gerne wieder aus. Nach der Warmlaufphase ist das alles viel viel besser. Allerdings hab ich immer etwas das Gefühl von Konstantfahrruckeln, insbesondere in den kleineren Gängen. Sollte ich mal die Vergaser einstellen und synchronisieren lassen?

Also wie macht ihr das mit dem Anlassen? :-k

Punkt2: Die Tankuhr will mich bescheißen. Ich tanke voll und die Nadel ist recht am Anschlag, weit außerhalb der Skala. Die Nadel ist gerade lnks über die Mitte hinaus und noch weit vor dem roten Bereich, fängt die Fuhre an zu stottern und möchte gerne den Benzinhahn auf Reserve gestellt haben :eek: Ist das normal? Kann man das einstellen? 225km und 17,8l getankt ist recht normal oder?

Punkt3: Das Fahrwerk erscheint mir bei hohen Geschwindigkeiten (ab 160 oder so) ein wenig zu Schlingern. Ist gut zu kontrollieren, aber überraschend gegenüber der SevenFifty, die da erkennbar ruhiger läuft. Liegt das an der anderen Fahrwerksgeometrie, dem SuperBike Lenker, den Wirth Federn, den Reifen oder der Kombination aller Faktoren?

Punkt4: Wenn sie richtig warmgelaufen ist, hört man im Stand und bei niedrigen Drehzahlen ein deutliches (Ventil?) Tickern. Ist das das normale bzw. typische Motorengeräusch der XJR? Oder sollte ich Ventilspiel kontrollieren lassen? Inspektionen sind alle im Serviceheft eingetragen, ohne dass ich sehen kann, was da jetzt gemacht wurde. Wenn ich aber überschlägig nachrechne, wäre die Ventilspielkontrolle bei 48000 eh fällig?! Aber vielleicht hör ich ja auch nur die Flöhe husten, weil die SevenFifty (Hydrostößel) nichts in der Art von sich gibt.

Das wars im Moment. Danke fürs Zuhören, Thorsten ;-)

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Zuletzt geändert von schichti am Sa 1. Jun 2013, 17:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2013, 20:57 
Im Sommer hab ich recht wenig probleme mit dem starten, so wie momentan bei 15 Grad will sie bei mir den Joke voll ohne gas, dann läuft sie so etwas unrund vor sich hin und dreht denn auf 2500-3000...
dann nehm ich den Joke ein wenig raus, bis sie wieder wei beim start etwas unrund läuft bis sie wieder hochdreht,...denne kanns losgehn,...
Wennns noch kälter so um die 0 Grad ist, lass ich se gerne im stand etwas warmlaufen, denn die Betriebstemperatur stellt sich sonst erst nach ner ewigkeit ein...

...dein verbrauch ist ok,...vll. hängt dein Geber im Tank etwas,....könnte erklären warum sie nicht runter geht

...das schlingern stellt sich bei mir so über 200 ein, liegt aber am wind \:D/ ,.....

lg Keddi


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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2013, 22:31 
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Ich finde den Verbrauch viel zu hoch, sind fast 8 liter auf 100km, das hatte ich noch nie.

Das Schlingern hatte ich auch. Hab die Schwingenlager und die Buchse neu gemacht, seitdem ist es viel besser.

Meine hatte allerdings da auch schon fast 100000km runter.


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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2013, 22:34 
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Zu Punkt 1: Das sollte etwa so funktionieren, wie du es mit der Sevenfifty auch gemacht hast.
Ich mach das so:
- Choke nicht ganz raus
- Anlassen. Springt beim 1. oder 2. Versuch an - auch ohne Gas
- Choke so weit wieder rein bis Drehzahl knapp 2000 U/min und los gehts
- Nach wenigen KM Choke ganz rein.

Zu Punkt 2: Die Tankuhr geht natürlich nicht linear. Das die Nadel nach dem Volltanken ziemlich lanke auf "voll" steht und dann recht zügig in Richtung leer, ist normal. Aber bei mir ist Reserve auch wirklich erst dann, wenn die Nadel in das rote Feld kommt.
Verbrauch von ca. 8l/100km ist schon ein bisschen hoch. Aber wenn du auch Topspeedtests gemacht hast (siehe deinen Punkt 3 !?), ist es dann doch eher wieder normal.

Zu Punkt 3: Da gibt es natürlich sehr viele Faktoren, aber wenn du sagst, dass sie mehr schlingert, als die Sevenfifty schließe ich Fahrer und Klamotten erst mal aus.
Klar bringt ein breiterer Lenker auch etwas mehr Unruhe in die Fuhre, aber es könnte auch was mit dem Schwingenlager, Lenkkopflager, Stoßdämpfer, Reifen ... und und und sein.
Meine alte RP02 mit Superbike-Lenker schlingert jedenfalls nicht, wenn ich die Lederkombi an habe. Mit Textilklamotten wird es ab ca. 180 ein bisschen unruhiger, aber nicht schlimm. Das ist natürlich subjektives Empfinden. Was für den einen "ein bisschen Schlingern" ist, bezeichnet ein anderer schon als "lebensgefährliches Pendeln", also schwierig zu vergeichen.
Woran es jetzt bei dir genau liegt, kann ich natürlich nicht sagen, aber wenn alles in Ordnung ist, kann die XJR fahrwerksmäßig mit der Sevenfifty schon noch mithalten. Da du offensichtlich schon härtere progressive Federn in deiner Gabel hast, ist das größte Fahrwerksminus bereits beseitigt.

_________________
mfg markus

Four wheels move the body. Two wheels move the soul. \xx/


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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2013, 22:36 
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Wegen dem Konstantfahrruckeln überprüf mal die Kette ob die ungleichmäßig gelängt ist.
Spritverbrauch hast du richtig Flamme gemacht?
Sonst ist er ein wenig hoch.

Reifen sind welche verbaut?
Kilometer?
Pflegezustand allgemein?

_________________
Ich repariere dir das....ne, ich kann das....ooooh,war das teuer?

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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2013, 22:46 
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Edit: wow 3 antworten während ich geschrieben hab ... :mrgreen: na ja doppelt oder dreifah hält besser :mrgreen:

Yep, RP02 "Kaltstart" mit Krausekit: choke voll, kein Gas, anmachen (kein Gas) und so laufen lassen, bis sie hochdreht ( bei mir so 2000-2500). Dann nimmt sie auch willig gas an.
Nun je nach Aussentemperatur
A) Bei aktuellen temperaturen, mach ich den choke dann noch im stand ganz rein und geb mehrmals ein bischen gas bis sie das willig annimmt und dann normal im standgas läuft. Dann los.

B) Bei ganz kalt fahre ich dann mit choke los und mach den choke so nach 500m raus, wenn ich auffer strasse fahre.

Verbrauch ist normal (kommt halt drau an wie du fährst): ich fahr mit einem Tank entweder 180km oder so um die 260 (Rekord liegt bei mir bei 300).
Reseve kommt bei mir erst unteres drittel rot. Ggf der von keddi beschriebene hänger ...


Schlingern oder so kenn ich gar nicht weder bei 160 noch bei 220+.
Hast du Textil an? Hälst du dich am Lenker zu fest? Da überträgt sich gerne mal die Unruhe des oberkörpers im Wind aufs mopped.
Reifen und Luftdruck ok? Mit 50-60 mal auf grader Strecke und wenn keiner sonst da ist den Lenker loslassen: falls der Lenker und die Kiste dann anfängt zu "schlingern" schau mal den Vorderreifen an. Kann halt viele Ursachen haben.


Cheers
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Fr 31. Mai 2013, 09:15 
...hm, haste recht, ohne Krause ging se bei mir auch schlechter an, wenn ich so nachdenke, nat. hab ich denne an den Vergasern nachgestellt,....solltest vll. auch ma Co-Wert prüfen,....sicher ist sicher....

...ich mach das eh bei jedem Fahrzeug so,...papier und das gesprochene Wort ist geduldig, kontrolle ist besser,...wenn se ganz dir ist (Garantie abgelaufen) sind alle Macken deine...


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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Fr 31. Mai 2013, 09:34 
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Meine Erfahrungen, damit Du ein paar vergleichende Aussagen bekommst:

schichti hat geschrieben:
Punkt 1: Wie mach ich die Dicke richtig an (beim Kaltstart)?

Ich ziehe den Chokehebel bis sich der leichte Widerstand bemerkbar macht und dann noch 1-2 mm weiter (ist halt so eine Gefühlssache) und dann ohne Gas anlassen - sie ist sofort da und läuft rund bei 1200 Umin; eine schnelle Zigarette, Helm und Handschuhe an, Choke wieder raus und los geht's - kein Verschlucken, keine hohen Drehzahlen und runder Motorlauf.

Den Choke bis zum Anschlag und/oder Anlasser über mehrere Sekunden brauche ich nur, wenn sie monatelang gestanden hat!

schichti hat geschrieben:
Punkt2: Die Tankuhr will mich bescheißen.

Kurz vor dem (oder am) roten Bereich muß ich auf Reserve umschalten.

schichti hat geschrieben:
Punkt3: Das Fahrwerk erscheint mir bei hohen Geschwindigkeiten (ab 160 oder so) ein wenig zu Schlingern.

Nach meinem Gefühl ist die Frage, wo man 160 fährt, sehr entscheidend! 160 auf der AB (mit "dirty air") eiere ich normal sitzend schon arg hinter dem Lenker und das überträgt sich dann auch auf's Fahrwerk, aber keinesfalls so, daß ich Sorge haben muß. Auf der Landstraße (natürlich nur theoretisch .... :whistle: ) ohne Luftverwirbelungen rennt die XJR stur geradeaus!

Da Du ja Naked-Bike-Erfahrung hast und das ja alles kennen dürftest und entsprechend vergleichen kannst, greif' mal die Tipps der anderen auf!

btw.: Mich irritiert die Kombination zwischen schlechtem Kaltstartverhalten und dem angegebenen Verbrauch! Sollte da vielleicht mal eine Vergaserreinigung bzw. -einstellung notwendig sein? Ich fahre seit Jahren Verbräuche zwischen 5,x und 6,x ltr. - viel mit Sozia, eher wenig Asphaltbrennen, aber ich bin da sicher kein Maßstab: bei mir hält ein Hinterreifen zwischen 8-10 t-km... :roll:

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Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Fr 31. Mai 2013, 21:57 
@ El Blindo:
Hallo, was genau ist "dirty air"? Hab den Ausdruck den Ausdruck ehrlich gesagt noch nie gehört.

Gruß
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Fr 31. Mai 2013, 22:59 
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yammierider hat geschrieben:
@ El Blindo:
Hallo, was genau ist "dirty air"? Hab den Ausdruck den Ausdruck ehrlich gesagt noch nie gehört.

Gruß
Rainer


Hei, El Blindo wird Dir die Frage sicherlich noch beantworten. Ich denke, er meint die Luftverwirblungen hinter einem Auto. Vor allem hinter modernen Kombis (mit der Abrisskante) ist es sehr besch..., hinterherzufahren. :kotzen:

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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Sa 1. Jun 2013, 00:16 
Vielen Dank erstmal für eure Tipps und Kommentare :thumbright:

So richtig konstant erscheinen mir die Empfehlungen zum Anlassen eher nicht. Es läuft dann wohl darauf hinaus, dass ich testen muss, bis es für mich passt. Wenn ichs dann erstma rausgefunden hab und es auch konstant funktioniert, wird es einfacher. Blöd ist, wenn es beim ersten Versuch nicht gleich klappt. So kenn ich es zumindest von der SevenFifty. Alle nachfolgenden Startversuche werden dann immer frustrierender, bis sie dann doch endlich läuft. Spricht was dagegen, mal den Tank abzunehmen und neue Zündkerzen zu verschrauben? Und vielleicht sogar die Zündkabel neu zu verschrauben? Die Dicke hat zwar alle Inspektionen, aber manche Sachen scheinen mir dennoch etwas vernachlässigt.

Die Kette ist nicht mehr taufrisch! Und bevor ich vor ein paar Tagen gefühlt eine halb Dose weißes Kettenspray in die Glieder versenkt habe, war sie teils heftig angerostet und an manchen Stellen so fest, dass man den Widerstand sehr deutlich beim drehen des Hinterrades gespürt hat. Das ist nach der Sprühorgie (die ich im Übrigen nochmal wiederholen möchte) sehr sehr viel besser geworden. Rad dreht sich jetzt leichtgängig und weitesgehend gleichmäßig.

Das Schlingern oder Pendeln ist nicht wirklich deutlich, aber spürbar. Aufgezogen sind Michelin Pilot Power oder wie die heißen (ich bin noch bei der SevenFifty mit den Michelin Pilot Road3), mit gutem Profil und 2,5 vorne und 2,7 bar hinten. Diverse Lager könnte natürlich sein, aber ich mag jetzt nicht auf Verdacht eines nach dem anderen tauschen. Ist 45000km nicht auch noch etwas früh? Okay, bei der XJR1300 wirken schon andere Kräfte auf das Fahrwerk, aber bei der SevenFifty hab ich das Lenkkopflager erst so um die 70000km machen lassen. Ich werde das mal weiter beobachten, vielleicht kann man ja auch noch an der Gabel abstimmern...

Thorsten ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Sa 1. Jun 2013, 08:22 
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Chris hat geschrieben:
Hei, El Blindo wird Dir die Frage sicherlich noch beantworten. Ich denke, er meint die Luftverwirblungen hinter einem Auto. Vor allem hinter modernen Kombis (mit der Abrisskante) ist es sehr besch..., hinterherzufahren. :kotzen:

:thumbright:

Wikipedia sacht:
Zitat:
Der Begriff Dirty Air (dt. „schmutzige Luft“) stammt ursprünglich aus dem amerikanischen Rennsport und bezeichnet Luftverwirbelungen hinter einem fahrenden Rennwagen.[1] Das Windschattenfahren und Überholen wird durch diese Turbulenzen erschwert, da dadurch der Anpressdruck verringert wird.[2][3] Das Gegenteil von Dirty Air wird mit „Clean Air“ umschrieben und bedeutet kein vorausfahrendes Fahrzeug.[


Ich habe den Begriff vom F1- und DTM -Gucken....

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Gruß
Guido

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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Sa 1. Jun 2013, 08:31 
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Oh je,wenn Du das alles in der Werkstatt machen lässt was Du aufgezählt hast,dann währe ich pleite-na ja,bin auch jetzt schon.Also mit dem Starten hatte ich auch so meine Probleme.Bei mir war es die Batterie.Der Anlasser drehte ganz normal,aber sie sprang schlecht an.Bis ich im
Winter überbrücken mußte, und dabei sprang sie sofort an.Mit der neuen Batterie ist alles top.Den Choke ziehe ich voll und regele ihn langsam mit kleinen Gasstößen etwas zurück bis die Gasannahme einigermaßen ist.Übrigens:
Das sind Unterdruckvergaser ,da reagieren die Gasschieber nur bei laufendem Motor.Das ruckeln
wird an der Syncro. der Vergaser liegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Sa 1. Jun 2013, 09:14 
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schichti hat geschrieben:
...
Die Kette ist nicht mehr taufrisch! Und bevor ich vor ein paar Tagen gefühlt eine halb Dose weißes Kettenspray in die Glieder versenkt habe, war sie teils heftig angerostet und an manchen Stellen so fest, dass man den Widerstand sehr deutlich beim drehen des Hinterrades gespürt hat. Das ist nach der Sprühorgie (die ich im Übrigen nochmal wiederholen möchte) sehr sehr viel besser geworden. Rad dreht sich jetzt leichtgängig und weitesgehend gleichmäßig.
...

Die würde ich wahrscheinlich sofort rausfeuern. Neues Kettenkit rein und gut pflegen. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich alles andere vom ollen Kettenfett-Schmodder befreien (Ritzelabdeckung, Kupplungsnehmer, Schwinge, Kettenschutz usw.).

Du kannst auch versuchen, sie erstmal richtig zu säubern. Ein alter Lappen mit Diesel getränkt macht sich da wirklich gut (meine sieht wieder aus wie neu). Unterstützend wirkt eine alte Zahnbürste dem fest sitzenden Dreck entgegen. Danach etwas ablüften lassen und rundrum wieder einsprühen.

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Tja, was soll ich sagen ...

No matter how good she looks, some other guy is sick and tired of putting up with her shit.

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 Betreff des Beitrags: Re: XJR1300 for Dummies
BeitragVerfasst: Sa 1. Jun 2013, 17:31 
Also, ähh...

Ich hab hier keinesfalls einen Geldspeicher zuhause (Azubi/Umschüler) und werde auch nur das in der Schrauberwerkstatt meines Vertrauens machen lassen, was wirklich gemacht werden muss und was ich hier vor der Haustür nicht mit überschaubarem Aufwand und ausreichender Sachkenntnis erledigen kann. Zündkerzen und zur Not auch Zündkabel wechseln traue ich mir hier schon zu. Radlager hab ich vor ein paar Wochen bei der SevenFifty rundum gewechselt. Aber nicht hier vor der Haustür. Da bin ich lieber 30km zu einem Bekannten gefahren, weil der so'ne Hydraulikpresse hat. Die SKF Lager hab ich selber besorgt. Lenkkopflager hab ich in der Werkstatt machen lassen. Mein Schrauber (Tobi) hat da auch mehr Gefühl für die richtige Einstellung. Früher, als ich noch Garage hatte, musste oft das Auto draußen bleiben und die RF900 hing auch mal ein/zwei Wochen am Flaschenzug, für den mir mein Vermieter damals extra einen fetten Haken an der Garagendecke angebracht hatte. Ich muss halt das richtige Maß finden, was ich selber machen kann und was ich lieber machen lasse.

Im Moment will ich das mit der Kette erst noch mal beobachten. Die war eigentlich nicht verschmutzt, eher im Gegenteil. Das Mopped insgesamt stand sehr sehr sauber da. Vielleicht bin ich ja selber an dem Rost Schuld gewesen, weil ich sie einen Tag lang hab stehen lassen, nachdem ich die 130km heim gefahren bin. Es hat ja schon nasse Straße gehabt und die letzten 20km hats geschüttet. Wenn die Kette vorher recht trocken war (es waren erkennbar Spuren von weißem Kettenfett dran), dann ist sie vielleicht so schnell gerostet!?

Wenn an den aufgezählten Teilen Schmutz hängt, dann ist er jetzt eindeutig von mir und insbesondere von meiner Kettensprühaktion. Vorher war da überall absolut garnix. Was man als ungepflegt bezeichnen könnte, war der Kettendurchhang, die hat ganz ordentlich geschlagen. Hab da mehr als einen Strich auf der Skala nachgestellt.

Thorsten ;-)

PS: Hab noch einen Punkt4 in meinen ersten Post eingepflegt!
PPS: Muss ich jetzt eigentlich Iridium oder sonstige Wunderkerzen nehmen, um das Kaltstartverhalten zu verbessern? *duck* :mrgreen:


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