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BeitragVerfasst: Mo 18. Mai 2020, 13:58 
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Moin Gemeinde !

Meine RP02 mit 25.000 auf der Uhr, war wegen leichtem Konstantfahrruckeln in der Werkstatt !
Es wurden CO Wert eingestellt, und die Vergaser synchronisiert !

In der Folge Maschine abgeholt, ca 30 km gefahren, abgestellt . ( Das leichte Konstantfahrruckeln ist weniger, aber nicht ganz weg, merkbar zwischen 2 - 3 t.U. Und nein, es ist nicht die Kette :-) )

Worum es aber eigentlich geht : Am nächsten Morgen gestartet, ein lauter Knall vom rechten Auspuff, dann aus !
Erneuter Startversuch erfolglos. Machte nur kurz klick, so wie bei einer leeren Batterie, dann nichts mehr !

Also, Sitzbank runter, Batterie durchgemessen, 13,1 Volt, also ok ! Dann sehe ich rechts auf dem Motorblock " Flüssigkeit " ! Dachte zuerst das wäre Öl, weil recht zähflüssig, war es aber nicht, war Sprit !? Muss sich bei der Fehlzündung wohl durch den Vergaser rausgedrückt haben !

Habe dann noch Seitendeckel abgemacht, und nach losen Kabeln gesucht ( weil ja die Batterie 13,1 Volt zeigte, der Starterknopf mir aber sagte die ist leer ), nichts , alles ok !

Dann, nach wenigen Minuten, nochmal gestartet, und die RP02 sprang an, als wäre nichts gewesen !?

Heute Morgen, gestartet, kein Knallen, ...aber : der rechte Auspuff qualmte nach, als ich das Moped ausmachte, so als wäre Sprit im Auspuff .

Also zurück zum Zweiradmechanikermeister, der schraubte dann die äussere rechte Kerze raus, Kerzenbild ok !
Auf meine Aussage hin, dass rechts ja nun zwei Kerzen wären, sagte er ja, die könnte man dann auch mal ansehen,
es deute aber erst einmal weiter nichts darauf hin, dass die Maschine rechts zu fett laufen würde, wäre wohl eine einmalige Sache gewesen, er musste auch wech :-)

Klar, kann ich die Kerzen rausschrauben, und mir die ansehen, werde ich auch tun ! Nur habe ich keinen CO Tester !
Sollte ich also selbst an die Vergasergemischraube(n) ran wollen, müsste ich mich auf die Werksangaben stützen, wenn ich das richtig gelesen habe, dann sind das 2,5 Umdrehungen raus ! Verbaut habe ich übrigens die Originalauspuffanlage, mit 42 Mannideckeln !

Yepp machen die RP02 ´so Sachen einfach mal, und dann ist wieder alles gut :-) ? Oder ist vielleicht doch ein Vergaser zu fett eingestellt worden ? Sind hier andere RP02 Fahrer, die Ihre Vergaser gänzlich ohne CO Tester einstellen, wenn ja , dann verratet mir bitte wie Ihr Eure Gemischregulierschrauben einstellt :-)


Vielen Dank

LG aus dem sonnigen Belgien, Michael

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BeitragVerfasst: Mo 18. Mai 2020, 22:39 
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Wenn es nur Klick macht, ist es aber meist die Batterie. Wie alt ist die? 13,1V ist ja ok. Aber wie verhält es sich beim Starten? Auf wieviel sinkt sie dann? Das kannste mal durchmessen.

Und Sprit ist nicht dickflüssig, eher dünn wie Wasser. Wo war es denn genau rechts am Motorblock? Stand die Maschine auf dem Seiten- oder Hauptständer? Welche Farbe hatte die Flüssigkeit? Nimm die Batterie mal raus und sieh sie dir von allen Seiten an.

Ach, und der (Serien-)Sammler unterscheidet nicht zwischen links und rechts. Der ist offen und hat keine Kammern. Sieht ganz danach aus,dass Sprit nachgelaufen ist und direkt in den Auslass, weil Kolben und Ventile gerade günstig standen. Dass es aus dem Vergaser kam, ist unlogisch, weil es ein Unterdruckvergaser ist.

Also beobachten. Wenn es nicht mehr auftritt und nichts anders ist und du alles nachgeguckt hast, ist nur Sprit durchgelaufen. Passiert manchmal, wenn man an den Gasern rumfummelt. Dann hängt ein Schwimmer und dann läufts nach...

Kontrolliere trotzdem noch den Ölstand. Wenig Benzin im Öl verdampft, messbar zu viel davon lässt den Ölfilm abreißen. Folge ist Motorschaden, falls Benzin runter ins Getriebe gelaufen ist.

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BeitragVerfasst: Di 19. Mai 2020, 11:53 
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Moin Crusty !

Erst mal Danke für Deinen Support :-)

Also:

" Wenn es nur Klick macht, ist es aber meist die Batterie. Wie alt ist die? 13,1V ist ja ok. Aber wie verhält es sich beim Starten? Auf wieviel sinkt sie dann? Das kannste mal durchmessen. "

- Batterie ist laut Vorbesitzer ein halbes Jahr alt, ist eine Gelbatterie, sieht auch neuwertig aus. Nachdem das Moped dann wieder 2 x angesprungen, 2 x drei Minuten gelaufen, dann aus, gab die Batterie 13,4 V aus. Auf wieviel sie absinkt während des Startvorganges, werde ich prüfen, gebe ich durch.

" Und Sprit ist nicht dickflüssig, eher dünn wie Wasser. Wo war es denn genau rechts am Motorblock? Stand die Maschine auf dem Seiten- oder Hauptständer? Welche Farbe hatte die Flüssigkeit? Nimm die Batterie mal raus und sieh sie dir von allen Seiten an. "

- Nein, Sprit ist nicht dickflüssig ! Die Flüssigkeit war Honiggelb, stand mittig auf dem Motorblock, rechts aussen ! Da ich nirgendwo auch nur das kleinste Tröpchen Öl am Motor finden konnte, und nur am rechten Vergaser unten, minimalst eine Flüssigkeit in der selben Konsistenz ausmachen konnte, bin ich davon ausgegangen, dass es verharzter Sprit aus der Schwimmerkammer sein muss, der sich bei dem recht lauten Knall, durch einen Rückstau aus dem Vergaser gedrückt hat. Ganz schlüssig ist mir das jedoch selbst nicht, eigentlich kann ich mir die Flüssigkeit auf dem Motor dort überhaupt nicht erklären ! Um der Sache weiter auf den Grund zu gehen, wollte ich gestern die Schwimmerkammern leeren. Der Versuch scheiterte kläglich. Die Schrauben sind zwar alle intakt, sind aber fest oxidiert. Keine Chance die am Moped zu lösen, muss auf die Werkbank, idealerweise direkt daneben, der Keyster Reparatursatz. Bei dem lauten Knall, stand die Maschine auf dem Seitenständer. Beim wiederholten erfolgreichen Start auf dem Hauptständer . Am nächsten Tag, als der rechte Auspuff nachqualmte ( Sprit, kein Kondenswasser), Hauptständer. Batterie werde ich noch auf Undichtigkeit prüfen.

" Ach, und der (Serien-)Sammler unterscheidet nicht zwischen links und rechts. Der ist offen und hat keine Kammern. Sieht ganz danach aus,dass Sprit nachgelaufen ist und direkt in den Auslass, weil Kolben und Ventile gerade günstig standen. Dass es aus dem Vergaser kam, ist unlogisch, weil es ein Unterdruckvergaser ist. "

- Was ich beim ersten Start / Knall gemacht haben: Startvorgang mit leicht , aber wirklich leicht geöffnetem Gasdrehgriff ! War bisher aber nie ein Problem !!

" Also beobachten. Wenn es nicht mehr auftritt und nichts anders ist und du alles nachgeguckt hast, ist nur Sprit durchgelaufen. Passiert manchmal, wenn man an den Gasern rumfummelt. Dann hängt ein Schwimmer und dann läufts nach... "

- Hmm ok, aber beim CO einstellen, und Synchronisieren !? Aber ok, möglich kann auch das sein !

" Kontrolliere trotzdem noch den Ölstand. Wenig Benzin im Öl verdampft, messbar zu viel davon lässt den Ölfilm abreißen. Folge ist Motorschaden, falls Benzin runter ins Getriebe gelaufen ist. "

- Ölwechsel habe ich vor 1000 km gemacht , 10 W 40 Semisynthetisch. Ölstand ist seither minimal gesunken. Öl ist noch schön klar im Motorschauglas, Öleinfüllstutzen riecht nicht nach Benzin.

Werde im Laufe des Tages noch mal die Batterie eingehend untersuchen,.... ich berichte dann :-)

Bis dann Männers
Gruss Michael :-)

Batterie gemessen; Während des Startvorganges geht die Batterie bis 10,5 runter, ist aber nur ein Augenblick ! Stieg dann sofort auf 12,9 V an ! Bei kurzen Gasstössen geht sie hoch bis 14,5 V ! ( Hmm, ursprünglich wurde doch der Regler der XJR für Säurebatterien entworfen, kann der denn richtig mit modernen Gelbatterien ? ) Batterie ist übrigens rundum dicht, da ist auch nichts ausgelaufen. Startvorgang eben lief denkbar normal ab, keine Probs !

Gruss aus dem sonnigen Belgien :-)

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BeitragVerfasst: Di 19. Mai 2020, 14:23 
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Tach
Ich fahre seit über 10 Jahren gel Batterie in der dicken, das funktioniert einwandfrei!

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BeitragVerfasst: Di 19. Mai 2020, 19:38 
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Ob Blei-Akku, AGM oder Gel ist relativ egal. Die Ladespannungen sind gleich, also 14,25V. AGM ist quasi die neuste und beste Variante, weil aufgrund geringen Innenwiderstandes die Entladung am langsamsten voranschreitet. Gel ist nur eingedickte Schwefelsäure, damit nix mehr ausläuft. Also alles gleich. Ich fahre AGM, also eine "Kalter-Hund-Batterie" :mrgreen: An der Batterie liegts schonmal nicht. Beim Starten nicht unter 10V kommen darf sie, also alles gut.

Wie gesagt, aus dem Vergaser kann nichts rausdrücken. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, im Vergaser Überdruck aufzubauen,das ist Backfire, wenn durch noch offene Einlassventile brennendes Gemisch zurückgedrückt wird. Glaube mir, das hättest du bemerkt. Ansonsten wird das Gemisch immer von den Kolben angesogen. Da ist ordentlich Unterdruck vorhanden.

Wer weiß, was es war. Solange du es nicht reproduzieren kannst, fahre erstmal weiter. Wenn es nochmal knallt, weißt su, dass Sprit in den Auspuff gelangt und dort nachverbrennt. Dann muss die Spritstrecke gecheckt werden.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Mai 2020, 13:41 
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Hallo Crusty !

Danke für Deine Antwort !


Bisher alles gut, erklären kann ich mir die Flüssigkeit auf dem Motorblock zwar immer noch nicht, aber soweit keine Probs mehr !

Und was genau ist gemeint mit : Spritstrecke checken ?

Benzinhahn und Schläuche, Vergaser, Ventile, (Kolbenringe) Kompression !?

Merci :-)


Gruss Michael

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BeitragVerfasst: Mi 20. Mai 2020, 13:49 
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Tach auch

Eine Frage, der Öl Tropfen auf dem Motorblock war er unter dem Vergaser oder ehe unter der airbox?
Nur Interesse halber.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Mai 2020, 18:48 
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nur mal so zwischen drin , wenn du orginal Auspuffanlage hast is ein Sammler zwischen Krümmer und Töpfen da vermischt sich alles also warum nur eine Seite :-k
Gruß Gerhard

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der mit dem leichten Dialekt


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BeitragVerfasst: Mi 20. Mai 2020, 20:11 
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Hallo Männers !

@ Manolo : Unter dem Vergaser rechts aussen, und das war nicht ein Tropfen, das waren von der Menge schon eher 10 :-) !

@ Gerhard : Die Frage kann ich Dir nicht beantworten " Warum nur eine Seite " !? Denke wenn ich das so genau wüsste, gäbe es den Thread von mir nicht :-) . Oder aber, ich verstehe Deine Frage nicht, sorry !

Beste Grüsse, Michael aus Belgien :-)

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BeitragVerfasst: Mi 20. Mai 2020, 22:45 
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Moin,
Kann es sein das du mal ölaufgefüllt hast und was daneben ging und es jetzt erst da es geknallt hat dir aufgefallen ist. Hast vielleicht vorher nicht drauf geachtet, weil wenn sie jetzt einwandfrei läuft.

Beste Grüße Holger


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BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2020, 17:33 
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Moin Holger !

Nö, völlig ausgeschlossen 8-) !

Kann auch nicht in der Werkstatt passiert sein, denn dazwischen, und bis zum " Knall ", lagen dreissig KM. Nicht nur dass ich das hätte sehen müssen, sondern " die Flüssigkeit " hätte sich zwischenzeitlich alleine schon durch den Fahrtwind verteilt , und hätte nicht " so " auf dem Motorblock gestanden.

Beste Grüsse

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BeitragVerfasst: Fr 22. Mai 2020, 11:55 
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Falls du nen K&N Luftfilter hast, evtl zuviel Öl drauf gesprüht?
Dann haste auch immer mal was unterm motorrad oder je nachdem wo dein überlaufschlauch endet.
Dann müsste das Öl allerdings rötlich sein.


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BeitragVerfasst: Mo 25. Mai 2020, 11:38 
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Nein, kein K + N :-)

Danke für Euren Support !

Gruß Michael

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BeitragVerfasst: Mo 25. Mai 2020, 18:05 
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Ich gehe von drei von einander unabhängigen Ereignissen aus. Außerdem lehrte mich langjährige Erfahrung, dass Werkstätten besser zu misstrauen ist. Womöglich hätte der Check sämtlicher Kerzen mehr gebracht. Aber da hätte ja der Tank angehoben oder demontiert werden müssen. Also:
1. Es könnte ein Kabel an der Batterie oder Anlasserrelais nicht ganz festen Schluss haben.

2. Der "Benzin-Ölfleck wird aus dem Ansaugtrakt "Luftfilter" und Motorentlüftung stammen. Ölnebelablagerungen und im Vergaser/Luftfilter übergelaufenes Benzin, bedingt durch sporadisch klemmendes Schwimmernadelventil, haben sich vermischt und sind an irgendeiner Stelle herausgedrückt. Sieht aus wie verharzter Sprit. Kann man bei demontierten Vergasern in den Lufi-Ansaugschnorcheln oder vielleicht bei ausgebautem Lufi erkennen. Die Mühe würde ich persönlich mir allerdings nicht machen. Nur bei passender Gelegenheit.

3. Ein Kerzenstecker saß nicht ganz fest. Die Mühle sprang nicht gleich an. Unverbranntes Sprit-Luftgemisch ging in den Auspuff, und dann kam doch Schluss auf der Kerze und bumm. Alternativ zur Vermutung bezüglich der Kerze könnte auch das bekannte Yamahaproblem mit Korrosion im Killschalter beginnen. Sodass auch dort ein Schlussproblem vorliegen könnte. Lässt sich leicht behandeln. Muss ich nicht erklären oder?

So, und zur Frage nach Gemischeinstellung ohne CO-Tester: Ich habe noch nie mit Messgerät eingestellt. Das Kerzengesicht sagt genug aus. Dazu hat hier mal einer eine umfassende Beschreibung verfasst. Die wurde auch archiviert und ist per SuFu oder per Hand auffindbar. Ist kein Hexenwerk.

Schwimmerkammerablässe?
Wurde hier ebenfalls mal beschrieben. Mit gutem Rostlöser mehrmals über Stunden einweichen, dann leichte Schläge "auf den Hinterkopf" - also mit gutem Schraubendreher und Hämmerchen vorsichtig anklopfen und mit etwas Druck sauber den Schraubendreher ansetzen und ausdrehen.

_________________
Gruß
yami1200
============================================================================================
XJR 1200 (4PU), Bj. 1997, Laufleistung: >118.000 km,
Gesamtfahrleistung mit Motorrädern >400.000 km


Was bisher geschah:
Honda CB 250, Honda CB 750Four, CB 650, Goldwings: 2x GL 1100B, GL1200 Aspencade, BMW R100RS, R80, R1150RT, Susi DR Big 800, Yami XS 400, SR 500, 3x XJ900F, 2x XJ900S, XJR 1200


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BeitragVerfasst: Di 26. Mai 2020, 10:37 
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Wohnort: Bellenberg/Bayern
Motorrad: XJR1200/SC33/VFR1200
Geschlecht: Männlich
Zur Gemischeinstellung hätte ich auch noch einen Tipp, wenn kein CO-Tester und/oder keine Einzelabstimmung möglich ist.

Ich hab es mit ner gläsernen Zündkerze eingestellt. Jeden Zylinder einzeln, bis die Verbrennungsfarbe richtig schön war.
So können auch eventuelle größere Unterschiede bei der Verbrennung der einzelnen Zylinder sichtbar werden.

Und der (Gesamt-) CO-Wert hat bei der HU/AU bestens gepasst!

_________________
Andere Töchter haben auch schöne Mütter!!! :mrgreen:



Jaaa Schatz,ich wollte ja wirklich die Küche putzen!!!
Aber auf dem Weg Dahin haben DIE mich geblitzt und dann war der Lappen weg!


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