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Probleme bei meiner Dicken Namens RP10

Di 8. Sep 2015, 22:36

Hallo an alle, zuerst möchte ich mich dafür entschuldigen das ich relativ untätig was Beiträge betrifft hier im Forum vertreten bin.
Ich lese halt mehr als das ich schreibe.
Nun aber benötige ich Hilfe bzw. Rat zu einem Problem;
Ich habe heute nach langer Pause ( Beruf/Krankheit ) meine Dicke Bj.2004 RP10 ( 11700 KM gelaufen ) mit frischem Sprit versehen.
Beim Betanken in meiner Schrauberbude lief aus einem , ich denke mal Überlaufschlauch unten rechte Seite, plötlich Sprit raus, ich upppps keine Ahnung warum ?????????????, schaue nach dem Benzinhahn. Dieser stand auf "PRI", ich habe ihn dann auf "Res" gestellt und es lief dann kein Sprit mehr aus dem Schlauch.
Hat da jemand erfahrung woran das leigen könnte bzw. welcher Fehler hier vorliegt. Ach so vorweg der Benzinhahn ist neu, dieser wurde vor 7 Monaten gewechselt ( org. Yamaha Hahn ).
Mir wäre schon geholfen wenn ihr mir erfahrungstipps geben könntet.
Es sind noch weitere Arbeiten an der Maschine von nöten, dies aber nach und nach.
mfg ::roll:

Re: Probleme bei meiner Dicken Namens RP10

Mi 9. Sep 2015, 05:16

Sprit läuft nur über, wenn ein Nadelventil in einer Vergaserkammer hängt und somit den Spritzulauf nicht stoppt. Kann nach so langer Standzeit schon mal vorkommen. Am Besten alle 4 Kammern abmachen und reinigen, bei so langer Standzeit könnte auch Klopfen mit Hammer gegen die Kammern von außen schon helfen. Notfalls alle Nadelventile ersetzen.
Bei PRI war der Benzinhahn auf Durchfluß ohne Unterdrucksteuerung gestellt, somit kam leider genügend Sprit nach und wird nur durch funktionierende Nadelventile gestoppt. Erst durch Umstellen auf RES hast Du wegen nicht laufendem Motor den Spritnachlauf gestoppt. Hahn ist also schon i.O.

Re: Probleme bei meiner Dicken Namens RP10

Mi 9. Sep 2015, 07:43

... das problem bei/mit den bsr37-ern versagern (RP06 u. RP10) ist allerdings, dass es a) leider keinen notüberlauf gibt und b), dass in aller regel (vor allem, wenn die digge auf dem hauptständer steht) bei spritüberlauf der schwimmerkammer - z. B. wg. klemmendem(n) nadelventil(en) - der sprit meistens direkt in den einlass läuft, weil - für mich völlig unverständlich - der schwimmerkammer-spritlevel NUR bei RP06 u. -10 über der einlasskante liegt ... #-o ... grund für die bekannte "sprit-in-motoröl-problematik bei rp06/10".

==> Bild

die obere, rote level-linie auf diesem foto ist der korrekte schwimmerkammerwert für die BSR37... :whistle:

... nämlich ca. 4 mm ab schwimmerkammer-dichtfläche nach oben (==> http://1drv.ms/1LjkB6Z, orig. yamaha-werkseinstellung bei versager4 auf dem bild ganz li., die anderen 3 versager wurden nach den ursprünglichen, und ergo falschen whb-werten eingestellt - versager3, 2. von links, hatte im moment der aufnahme noch nicht ausreichend sprit bekommen.)

ergebnis der einstellung aller 4 vergaser auf die ursprünglichen whb-werte: unfahrbar; korrektes schwimmerkammerlevel ist also in etwa unterkante der gusszunge an jedem vergasergehäuse oberhalb der schwimmerkammer.

grundlage ist hier die korrigierte händler-service-info von yamaha, weil in der rp06/10er-erweiterung des WHB diesbezügl. falsche werte aufgeführt sind.

Re: Probleme bei meiner Dicken Namens RP10

Mi 9. Sep 2015, 10:18

Moin,
es wird wohl so sein das du zu schnell den Sprit ein gefüllt hast und dadurch es in den Überlauf gekommen ist und dann raus gelaufen ist.
Wenn ich meine bis zum Rand voll getankt habe und sie dann auf den Seitenständer abstelle, läuft da unten rechts aus dem Schlauch Strit raus.

Re: Probleme bei meiner Dicken Namens RP10

Mi 9. Sep 2015, 15:24

Meine hatte auch nach längerer Standzeit das Problem, dass mir nach dem Anlassen der Speit in die rechte Socke gelaufen ist. Da ich selbst keine Ahnung von Vergasern habe, habe ich sie zum Freundlichen gebracht. Der hat den Vergaser wieder instand gesetzt und mir empfohlen be längeren Standzeiten SuperPlus zu tanken. Das soll lagerfähig sein. Super nicht.


Gruß

Andree

Re: Probleme bei meiner Dicken Namens RP10

Mi 16. Sep 2015, 11:18

Das glaub ich aber mal eher nicht. Für längere Standzeiten gibt es Benzinstabilisatoren, die man dazukippt. Die verhindern, dass sich der Sprit entmischt und dadurch Wasser im unteren Teil des Tanks steht, wodurch es dann wieder zu Rostbildung kommt.

http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/de_5107.html?Opendocument&land=PT
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