Bei allen Mopeds mit Kettenantrieb, die ich bis jetzt hatte, waren die Achsmuttern entweder mittels Splint oder Sicherungsblech gegen lösen gesichert. Bei der XJR ist da anscheinend nichts vorgesehen. Richtig, oder hat einer der beiden Vorbesitzer geschlampt... Auch ist bei mir die Achsmutter auf der rechten Seite. Auf diversen Bildern ist sie aber links. Das müsste aber egal sein. Die fehlende Sicherung stört mich aber irgendwie. Hab versucht hier Info zu finden mittels SUFU und auch Bilder im Netz zu finden.
achsmutter lt. whb, ersatzteilkatalog usw. linke seite; zusätzl. sicherungen wie sicherungssplinte o. ä. entfallen wahrscheinlich wg. 1. leichter klemmwirkung (alu-schwinge wird übertrieben im hi.-achsbereich etwas "zusammengezogen") u. 2. wg. des hohen werksdrehmoments (150 nm)...
Ja, 150 MN sind tatsächlich vorgeschrieben. Ich habe bisher zwei oder drei Mal das Hinterrad los gehabt und fand jedes Mal, dass 150 Nm sehr heftig ist. Ich hatte echt Sorge, dass ich das Gewinde überdrehe. So rein gefühlt sind 120 Nm für diese Verbindung schon viel, deshalb ziehe ich die auch nicht mehr mit 150 Nm an. Auch bei 120 Nm geht da niemals etwas von selber los.
Oldy hat geschrieben:Die Mutter ist eine selbstsichende Achsmutter.
Nein, das ist keine selbstsichernde Mutter.
Anzugmoment ist laut Handbuch der 1999er 1300er (meins der 1200er hab ich nicht mit) 150Nm. Das ist schon echt viel. Bis jetzt bei der XJR einmal Kette gespannt und auf 1200km ist nichts locker geworden. Sorgen mach ich mir erst seit ich von dem Achsmutterndesaster bei den KTM1290 Hinterrädern weiß. Aber bei der Einarmschwinge ist das ja noch mal spannender, wenn das Rad zu wackeln beginnt.
Hat jemand einen Link oder ein Bild zu der Explosionszeichnung Hinterradeinbau? Ach ja und danke für das Rasche Antworten!
Danke! Könnte Teil 27 eine vorgespannte Scheibe sein? Dann wäre das die Sicherung und sollte bei jedem lösen der Mutter getauscht werden. Die fehlt bei mir. Mal beim Rainer vorbeifahren.