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Re: Welches Motoröl

So 4. Apr 2021, 12:40

jim-wormold hat geschrieben:
OdenwaldRacer hat geschrieben:Kerle, Kerle, Kerle

Nein, ernsthaft. Ich denke ich probiere Vollsynthetisch. Sollte es durch die Dichtungen schwitzen oder die Kupplung zum rutschen bringen mache wechsle ich auf mineralisch und poste die Erfahrung.


Da bin ich mal gespannt.

Es gibt ja Kupplungsbeläge, die sich nach dem Bad in sythetischem Öl nicht mehr vom Rutschen abbringen lassen.
Bei der Kawa Zephyr zum Beispiel, da sind die Beläge nach Einsatz von synthetischem Öl hin. Da hilft dann nur Spülen und Kupplung tauschen.

Der Motor der XJR ist konzeptionell aus einer Zeit, zu der das damals beste erhältliche Öl schlechter war als praktisch alles, was Du heute kaufen kannst.

Deshalb nehme ich das Hausmarkenöl von Onkel Warren oder Polo 10W40 teilsynthetisch und hab einfach Spaß. 4l für nen Zwanni und alles ist klasse.

Gruß

Alex


Da kann ich Dir leider nicht recht geben....in de 90ern ....gab es schon gute Öle.....für die Zeit damals voll und ganz ausreichend.


LG Splint- Eastmoh

Re: Welches Motoröl

So 4. Apr 2021, 23:33

Und ich fahre Repsol 10w-50 volsynthetisch. Auch nie Probleme.

Und wenn man mall die Gebrauchsanweisung lesen würde, gebe diese Diskusionen nicht. Denn da steht GARNIX über "mineral oil only".

Re: Welches Motoröl

Mo 5. Apr 2021, 00:10

Bei meiner rpo6 ist die kupplung bei 30.000km gerutscht mit synthetischen oel, danach mineralisches 20w50 genommen, alles wieder gut hat jetzt ohne Probleme 66.000 gelaufen!

Re: Welches Motoröl

Mo 5. Apr 2021, 07:02

Der Text ist nicht von mir:

‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️Wegen dem zerfleischen und so
‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️

Klasse geschrieben, deshalb kopiert

Regeln für FB-Motorradforen:

Nicht verwirren lassen über den Ton in Motorradforen, dass sieht verwirrend aus, läuft aber tatsächlich nach klaren Regeln ab:

1. Ab August/September posten die Teilzeitbiker stolz ihre letzte Tour, die eingemotteten bikes, protzen mit ihren Autos und das sie es nicht nötig haben im Winter zu fahren. (Gegenargumente siehe 2.)

2. Ab September/November lästern die Ganzjahresfahrer über die Teilzeitbiker, dass sie noch fahren können, wie toll das Wetter ist und das sich das für die paar Euro Ersparnis nicht lohnt. (Gegenargumente siehe 1. + Streusalz + der Wert der eigenen Maschine)

3. Ab Februar/März jammern die Teilzeitbiker dem Saisonbeginn entgegen, posten die eingemotteten bikes, die gemachten Inspektionen und neuen Reifen (Gegenargumente siehe 2. + Fotos von den schönen Wintertagen).

4. Zwischen März und August ruht das Thema ‚Bruchstrich‘, und es wird ausschließlich über Harleyfahrer (Motorrad und Grussverhalten), BMW-Fahrer (Motorrad, Warnwesten und Grussverhalten) und über Grussverhalten allgemein (=Respekt) gestritten.

5. Ausnahmen:
Themen wie Technik, Reifen und Motorradempfehlungen (vor allem für Frauen) gehen immer!

Wobei es hier nicht das Ziel ist dem Fragenden wirklich zu helfen, sondern die eigene Wahl (Motorrad, Öl, Lenker, Dämpfer oder Reifen) als einzigst Wahre darzulegen und somit die eigene (Fehl-?)Entscheidung zu verteidigen.

Sachliche Argumente wie:
- AfrikaTwin (bin nur 1,50m)
- 190er Angel GT (für 125er Enduro)
- BMW R1200 GS/ABS von 2016 (habe nur 1000 euro)
- Öl 20W50 Vollsynthese (81er Yamaha XS1100 mit Ölbadkupplung)
- ....
spielen dabei kein Rolle und müssen ignoriert werden.

Re: Welches Motoröl

Mo 5. Apr 2021, 10:28

Tipp von mir:

https://www.motor-oel-guenstig.de/schmi ... t-plus-20K

Gut und günstig. Fahre ich in meinem zweirädrigen Fuhrpark. Öl ist keine Religion sondern ein Schmierstoff. Viel wichtiger ist genug drin und vorsichtig erhitzen.

Re: Welches Motoröl

Mo 5. Apr 2021, 10:31

Jo Holger, dass ist auch das richtige!
Habe ich auch noch in 20W50.
MA und MA2 Kennung! Alles gut!

Re: Welches Motoröl

Do 26. Aug 2021, 19:07

Hallo Jungs
Meine 1200er Bj. 96, momentan ca. 197.000km runter, wurde mit allem möglichen Sorten gefahren.
10W40 20W50 synthetisch mineralisch...
der Ölverbrauch ist fast 0 von Wechsel zu Wechsel. Ebenso ist noch die orig. Kupplung verbaut.
Fahrweise:
Die ersten 20km grundsätzlich nicht über 80km/h und starkes beschleunigen vermieden. Danach was
die Keule hergab.
Ölverbrauch war nur minimal vorhanden bei hohen Außentemperaturen längeren schnellen Fahrten <200 und Gänge voll ausfahren.
Motor wird nur gegen 1300er gewechselt da Steuerkette total am Ende ist und instantsetzen dieser sich nicht lohnt.
Was hat das mit dem "welches Öl" zu tun.
Beim Öl kommt es auf Fahrweise und Viskosität des Öl's an. Ein 10W40 ist für Mittelgermany ideal und in wärmeren Gebieten denke mal 20W40.
Hier müsste mal ein Fachmann die Zusammenhänge und die Bedeutung der Zahlen und Buchstaben erklären.
Mit dem Öl ist es genau wie mit dem Essen, dem einen schmeckt es und dem anderen nicht.
Allen eine gute Fahrt.... =;

Re: Welches Motoröl

Fr 27. Aug 2021, 07:14

Sachse007 hat geschrieben:Hallo Jungs
Hier müsste mal ein Fachmann die Zusammenhänge und die Bedeutung der Zahlen und Buchstaben erklären.


Das ist einfach:

- ein derartig benanntes Öl ist ein sogenanntes "Mehrbereichs-Öl" - sprich es kann sowohl im Winter als auch im Sommer gefahren werden.
- ein Mehrbereichsöl basiert immer auf einem Winteröl, welches von sich aus bei niedrigen Temperaturen dünnflüssig ist und durch den Zusatz von Additiven trotzdem die hohen Temperaturen überlebt.
- daher kommt dann auch das "W" im Namen - die ersten beiden Zahlen definieren den Winteröl-Bereich des Öls. Um Dein Beispiel zu nehmen: ein 10W40 basiert auf einem Winteröl gemäß 10W
- ein wichtiger Punkt, den man damit selber erkennen kann: man ziehe von den "10" aus dem "10W" einfach 40 ab - dann weißt Du die Temperatur, bis zu der dieses Öl noch pumpbar ist. Hier also -30°C
- der Index für das Sommeröl lässt sich leider nicht so gut darstellen - da gilt aber schlicht: je höher die Zahl, um so dickflüssiger ist das Öl und hält dadurch auch mehr Temperatur aus

Daher erkennt man jetzt auch ein Problem: Motoröl altert - die Additive werden zum einen im Betrieb verbrannt, zum anderen können sie auch aus ungenutztem Öl verdunsten. So wird über die Zeit aus einem 10W40 ein 10W30 oder ein 10W20 - das Öl hält keine hohen Temperaturen mehr aus, was beim Motorrad tödlich sein kann. Hinzu kommt, das Motorradöl meist (Motor und Getriebe = identisches Öl, dadurch quasi "mechanische" Zerstörung des Öls zwischen den Zahnrädern, zudem höhere Temperaturspitzen dank weniger Öl) stärker belastet wird als Dosen-Öl.

Funfact: Finger weg von Dosen-Öl - Automotoren haben (von Ausnahmen abgesehen, mein Cooper hatte das z.B. nicht) getrennte Ölkreisläufe für Motor und Getriebe. Daher sind im Motoröl meist Gleitverbesserer drin - damit der Kolben schön flutscht. Und die töten dann unsere Kupplung...

Könnte aber auch sein, dass ich mich wiederhole - Öl wird bei uns ja häufiger besprochen...

:whistle:

Re: Welches Motoröl

Sa 28. Aug 2021, 10:53

Tombstone hat geschrieben:
Sachse007 hat geschrieben:Hallo Jungs
Hier müsste mal ein Fachmann die Zusammenhänge und die Bedeutung der Zahlen und Buchstaben erklären.


Das ist einfach:

- ein derartig benanntes Öl ist ein sogenanntes "Mehrbereichs-Öl" - sprich es kann sowohl im Winter als auch im Sommer gefahren werden.
- ein Mehrbereichsöl basiert immer auf einem Winteröl, welches von sich aus bei niedrigen Temperaturen dünnflüssig ist und durch den Zusatz von Additiven trotzdem die hohen Temperaturen überlebt.
- daher kommt dann auch das "W" im Namen - die ersten beiden Zahlen definieren den Winteröl-Bereich des Öls. Um Dein Beispiel zu nehmen: ein 10W40 basiert auf einem Winteröl gemäß 10W
- ein wichtiger Punkt, den man damit selber erkennen kann: man ziehe von den "10" aus dem "10W" einfach 40 ab - dann weißt Du die Temperatur, bis zu der dieses Öl noch pumpbar ist. Hier also -30°C
- der Index für das Sommeröl lässt sich leider nicht so gut darstellen - da gilt aber schlicht: je höher die Zahl, um so dickflüssiger ist das Öl und hält dadurch auch mehr Temperatur aus

Daher erkennt man jetzt auch ein Problem: Motoröl altert - die Additive werden zum einen im Betrieb verbrannt, zum anderen können sie auch aus ungenutztem Öl verdunsten. So wird über die Zeit aus einem 10W40 ein 10W30 oder ein 10W20 - das Öl hält keine hohen Temperaturen mehr aus, was beim Motorrad tödlich sein kann. Hinzu kommt, das Motorradöl meist (Motor und Getriebe = identisches Öl, dadurch quasi "mechanische" Zerstörung des Öls zwischen den Zahnrädern, zudem höhere Temperaturspitzen dank weniger Öl) stärker belastet wird als Dosen-Öl.

Funfact: Finger weg von Dosen-Öl - Automotoren haben (von Ausnahmen abgesehen, mein Cooper hatte das z.B. nicht) getrennte Ölkreisläufe für Motor und Getriebe. Daher sind im Motoröl meist Gleitverbesserer drin - damit der Kolben schön flutscht. Und die töten dann unsere Kupplung...

Könnte aber auch sein, dass ich mich wiederhole - Öl wird bei uns ja häufiger besprochen...

:whistle:


Guten Morgen =D>
Genau so eine Erklärung meinte ich. Mal von Konstruktionsfehlern der Hersteller* und Fehleinschätzung der Halter* abgesehen:
*Damit meinte ich eine rutschende Kupplung muss NICHT an der Ölsorte liegen, kann auch verschlissen/defekt sein
Dem Motor ist es völlig egal was drin ist Hauptsache es ist vom Hersteller des Fahrzeuges frei gegeben.
Mal was anderes, wo/wie können Beiträge bewertet werden :?: :-k
MfG und schönes Wochenende \:D/

Re: Welches Motoröl

Sa 28. Aug 2021, 10:58

Sachse007 hat geschrieben:

Mal was anderes, wo/wie können Beiträge bewertet werden :?: :-k
MfG und schönes Wochenende \:D/


Diese Funktion hat das forum nicht! ;)



Gruß Mario

Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen.“ (Walter Röhrl)

Gesendet von meiner Klimperkiste mit Tapatalk

Re: Welches Motoröl

Di 31. Aug 2021, 09:38

Notfalls den hier nutzen: :thumbright: oder den: :bindafuer:

Re: Welches Motoröl

Di 31. Aug 2021, 20:20

=D>

Re: Welches Motoröl

Mi 1. Sep 2021, 09:07

Tombstone hat geschrieben:
Sachse007 hat geschrieben:Hallo Jungs
Hier müsste mal ein Fachmann die Zusammenhänge und die Bedeutung der Zahlen und Buchstaben erklären.




Daher erkennt man jetzt auch ein Problem: Motoröl altert - die Additive werden zum einen im Betrieb verbrannt, zum anderen können sie auch aus ungenutztem Öl verdunsten. So wird über die Zeit aus einem 10W40 ein 10W30 oder ein 10W20 - das Öl hält keine hohen Temperaturen mehr aus, was beim Motorrad tödlich sein kann. Hinzu kommt, das Motorradöl meist (Motor und Getriebe = identisches Öl, dadurch quasi "mechanische" Zerstörung des Öls zwischen den Zahnrädern, zudem höhere Temperaturspitzen dank weniger Öl) stärker belastet wird als Dosen-Öl.

Funfact: Finger weg von Dosen-Öl

:whistle:



was verstehst du unter dem Begfriff Dosen-Öl ?

Re: Welches Motoröl

Mi 1. Sep 2021, 09:12

PeterblackXJR hat geschrieben:was verstehst du unter dem Begfriff Dosen-Öl ?


Öl, welches für vierrädrige Kraftfahrzeuge entwickelt wurde - also PKW, LKW usw.

Diese werden in Motorradfahrerkreisen als "Dosen" bezeichnet.

Re: Welches Motoröl

Mi 1. Sep 2021, 10:12

Es spielt nur bedingt eine Rolle, ob ein Öl für ein PKW entwickelt wurde.
Die Motorenöle wurden im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt.
Als z. B. die RP02 auf den Markt kam, schrieb Yamaha in die Bedienungsankeitung auf S.8-1 als Empfehlung ein Öl der Sorte bzw Klassifikation SE SF oder SG.
Da steht weder was von ausschließlich mineralisch oder synthetisch noch steht da was von JASO

Da die Öle stetig weiterentwickelt wurden wird man auf dem Markt wohl kaum noch ein Öl mit der Klassifikation SE oder SG finden.

Je höher im Alphabet der Zusatzbuchstabe ist, umso anspruchsvoller die Prüfungen an das Öl. Somit hat ein Motoröl mit der Kennung API SL eine höhere Qualitätsklasse als eines mit API SG. Die derzeit höchsten Qualitätsklassen sind SN bzw. CJ.

Ich sollte demnach also bedenkenlos ein Öl der Klassifikation SN oder SJ benutzen können?
Allerdings stellt sich mir dabei die Frage, ob bei diesen weiterentwickelten Ölsorten dann Additive enthalten sind, die den Reibwert senken, was sich schließlich negativ auf die Kupplung auswirken würde.
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