lni hat geschrieben:Könnte man den empfohlenen Drehmoment auflasern?
Sollte doch mal ne Werkstatt ran, nicht dass die mit 40NM anziehen.
Gruß LNi
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Auflasern? Das wird man nicht lange sehen. Wer putzt schon dauernd seine Ölablassschraube?
Ich werde eine Schraube opfern und einen Bruchtest machen. Wie weiter vorne schon geschrieben, gibt Jäger Motorsport für seine Aluschrauben bei M14 ein Drehmoment von 68Nm an. 43Nm sollten demnach kein Problem sein. Bin gespannt...........
ich denke Ini meint nicht das max. Drehmoment, sondern das, mit welchem die Schraube mit dem O-Ring dicht hält - damit eben nicht mit 43Nm angezogen wird - da das ja oft das Gewinde der Ölwanne himmelt. Dafür reicht es, meiner Ansicht nach, die Schraube einfach ohne großen Krafteinsatz festzudrehen - vielleicht 20-25 Nm
Manolo hat geschrieben:Ich glaube nicht das die Temperatur an der schraube abgenommen wird.... :)
Der dazugehörige Adapter ist innen Hohl, da wird dann der Sensor eingeschraubt. Besser als jetzt wo der Sensor erstmal oben im Zylinderkopf rumbaumelt und je nach Fahrtgeschwindigkeit Temperaturen von 40-120°C anzeigt...
Ich hab den Sensor im seitlichen Stopfen rechts verbaut. Loch in den Inbus gebohrt, Gewinde geschnitten, fertig.
balu hat geschrieben:ich denke Ini meint nicht das max. Drehmoment, sondern das, mit welchem die Schraube mit dem O-Ring dicht hält - damit eben nicht mit 43Nm angezogen wird - da das ja oft das Gewinde der Ölwanne himmelt.
Genau das meinte ich. Im Prinzip haben die Selberschrauber kein Problem, die wissen ja dass ne andere Ablassschraube verwendet wird. Wenn ich meiner Ölwanne was gutes tun will, die Schraube verwende und die Werkstatt trotz Hinweis mit 43NM zuzieht hab ich nix gewonnen.
Ich dachte dass eine optische Markierung dass die Schraube nicht mehr original ist, ggf. hilfreich wäre.
Ansonsten ist die Lösung den Ölwechsel zukünftig selber zu machen.
Das habe ich schon auch so verstanden. Zur Sicherheit habe ich jetzt den Bruchtest gemacht. Mit zwei Drehmomentschlüsseln, Hazet 5110-2CT und Hazet 5122-1CT, beide im Frühjahr bei Hazet kalibriert, bei 40Nm begonnen. In Stufen von 43, 45, 50, 55, 60Nm angezogen. Der kleine Schlüssel endet bei 60Nm, mit dem Großen bin ich von 65 über 68 bis 70Nm gegangen. Die Schraube und die Ölwanne habens unbeeindruckt weggesteckt. Für das gute Gewissen und die Dichtheit sind 25Nm meiner Meinung nach mehr als ausreichend. Mann kann ja den Schrauber darauf hinweisen oder dies im Auftrag entsprechend vermerken lassen.
Wenn es "amtlich" sein soll, kann ich mal versuchen meinen Kontakt hier an der Uni aufzufrischen und fragen ob im IWM Torsionssversuche gefahren werden können.
FJler hat geschrieben:Das habe ich schon auch so verstanden. Zur Sicherheit habe ich jetzt den Bruchtest gemacht. Mit zwei Drehmomentschlüsseln, Hazet 5110-2CT und Hazet 5122-1CT, beide im Frühjahr bei Hazet kalibriert, bei 40Nm begonnen. In Stufen von 43, 45, 50, 55, 60Nm angezogen. Der kleine Schlüssel endet bei 60Nm, mit dem Großen bin ich von 65 über 68 bis 70Nm gegangen. Die Schraube und die Ölwanne habens unbeeindruckt weggesteckt. Für das gute Gewissen und die Dichtheit sind 25Nm meiner Meinung nach mehr als ausreichend. Mann kann ja den Schrauber darauf hinweisen oder dies im Auftrag entsprechend vermerken lassen.
FJler hat geschrieben:Für das gute Gewissen und die Dichtheit sind 25Nm meiner Meinung nach mehr als ausreichend. Mann kann ja den Schrauber darauf hinweisen oder dies im Auftrag entsprechend vermerken lassen.
Ja, 25Nm reichen.
Das hab ich derzeit mit der originalen Schraube mit Alu-Dichtring.
Nichts löst sich, nichts ist undicht, nichts ist ausgerissen.
Jungs, m. E. Sinn u. Zweck war doch von Anfang an, die bekannte "ausgerissene Öl-Ablass-Schrauben"-Problematik dadurch zu konterkarieren versuchen, dass wir dem Gewinde nicht die offiziell 43 Nm an Anzugsmoment geben, sondern - über die O-Ring-Abdichtung - locker mit 20 - 25 Nm auskommen.
Ich selbst hab' ja, wie gaaaaanz weit vorne hier in diesem Thread irgendwo geschrieben, schon über zwei 1300er-XJRs hinweg die vorige Version der O-Ring-basierten Ölablass-Schraube in Verwendung und über anfangs um die 25 Nm hab ich nun schon Jahre diese "1.0er-Version" mit 20 Nm verbaut (angezogen mit "mittlerem" Carolus/Gedore-Drehmo-Schlüssel, kalibriert vor 2 Jahren bei Gedore).
Ohne Sicherung hat sie bis jetzt mit ein- und demselben O-Ring (dem ersten also) bis heute dichtgehalten und überhaupt keine Probleme verursacht.
Bei dieser 2.0er-Version vom FJler und seinem Kumpel ergibt sich jetzt sogar u. a. eine Verbesserung dadurch, dass über die Sicherungslöcher mittels Sicherungsdraht oder (Feder-)Splint eine zusätzl. Sicherung möglich ist, was bei der 1.0er-Version standardmässig nicht ging.
Wenn man den Ölwechsel nicht selbst durchführt, dann würde ich einen Zettel auf die Sitzbank kleben, dass die Ölablass-Schraube mit höchstens 25 Nm anzuziehen ist.
Mach' ich bei den Dosen eigentlich immer, dass ich, wenn ich eine Dose doch mal in die Werkstatt bringe, dass ich dann bestimmte "Spezifikationen" mittels auf das Lenkrad geklebtem Zettel nochmals deutlich aufführe - bspw. das korrekte Anzugsmoment der Radhalteschrauben. Viele (Fach-)Werkstätten nutzen ja für alle Fahrzeuge immer ein- und denselben, nur einmal eingestellten Drehmomentschlüssel, meist mit 120 oder gar 130 Nm bei PKW, meine Reis-Dose bspw. bekommt aber bei Stahlfelgen nur 103 Nm - aber auch sonstige, mir wichtige Infos führe ich da auf.