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BeitragVerfasst: Do 1. Dez 2022, 08:47 
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Moin Leute,
Bei meiner Dicken rutscht die Kupplung (habe sie im Sommer schon so gekauft). Sobald der Motor warm ist, ca. >50°C Öltemperatur, ist das Rutschen komplett weg und ich kann voll am Hahn drehen.
Aber irgendwie nervt mich das dennoch, daher will ich auf eine Zetec Druckplatte umrüsten.

Meine Frage ist eigentlich: Sollte ich die Lamellen und Stahlscheiben auf Verdacht direkt mitwechseln? Kann man die anständig prüfen?
Oder testet man erstmal nur mit der neuen Druckplatte und wenn nichts rutscht, belässt man das so?


Ich fahre eine RP02 mit 35.000km.



PS:
Muss man die Kupplungsdichtung durch eine originale tauschen oder tut's hier auch eine Zubehördichtung?


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BeitragVerfasst: Do 1. Dez 2022, 15:35 
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hallo, Du meinst sicher die Deckeldichtung-da hatte ich mit der aus dem Zubehör Probleme mit der Dichtigkeitgehabt.
Als meine anfing mit 25000 km zu rutschen,hab ich einfach noch eine von der FJR dazu gepackt .
Funktioniert seit 140000 km


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BeitragVerfasst: Do 1. Dez 2022, 19:03 
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Ich würde zuerst mal die Hydraulik der Kupplung warten. Reparieren und austauschen kann man dann immer noch.

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BeitragVerfasst: Do 1. Dez 2022, 19:38 
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Da gebe ich Holger Recht.
Zu aller erst, die Hebelei, speziell das kleine Messinkröllchen im Hebel prüfen und alles leichtgängig machen und gut fetten.
Dann den Nehmerzylinder überholen.
Den Kolben vom "FJler" Hans, kann ich an dieser Stelle nur nochmals empfehlen! Das kombiniert mit einem Dichtsatz von Tourmax. Das ganze mehrfach und penibel entlüften.
Wenn's dann immer noch rutscht, dann entweder Barnett (mein Favorit) oder Zetec verbauen, möglichst mit Kupplungslamellen (ohne Stahlscheiben) und am besten natürlich mit original Dichtung. Die ist mittlerweile aus Metall...
Wenn Barnett und Co zu teuer sind, kann man auch die original Kupplungsfeder der RP10 oder RP19 verbauen.
Ich finde es halt auch wichtig, dass die Handkraft noch akzeptabel ist. Daher würde ich andere Varianten eher nicht empfehlen wollen.
Gruß Ralf

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BeitragVerfasst: Fr 2. Dez 2022, 08:00 
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Ich war auch schon am überlegen den Kupplungsnehmerzylinder zu überholen. Dafür gibt es hier im Forum ja gute Anleitungen, hätte aber nicht gedacht, dass dies ein solches Temperaturverhalten hat.
Dann schaue ich mir erstmal die Hydraulik an. Danke


@Ralf
Mit dem Messinkröllchen im Hebel. Meinst du damit die innere Mechanik des Kupplungshebels am Lenker? Bzw. die Seite, welche dann die Kupplungspumpe betätigt?

Wie komme ich denn an den Kolben von Hans? Über das Forum oder kann man den irgendwo direkt bestellen?


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BeitragVerfasst: Fr 2. Dez 2022, 10:51 
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Genau, die innere Mechanik muss "flutschen"!
Den Hans, kannst Du per privater Nachricht erreichen.

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BeitragVerfasst: Fr 2. Dez 2022, 10:52 
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BeitragVerfasst: Mo 12. Dez 2022, 14:36 
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Ist denn auch das richtige Öl drin?


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BeitragVerfasst: Mo 12. Dez 2022, 17:39 
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XJR Ralf hat geschrieben:
Da gebe ich Holger Recht.
Zu aller erst, die Hebelei, speziell das kleine Messinkröllchen im Hebel prüfen und alles leichtgängig machen und gut fetten.
Dann den Nehmerzylinder überholen.
Den Kolben vom "FJler" Hans, kann ich an dieser Stelle nur nochmals empfehlen! Das kombiniert mit einem Dichtsatz von Tourmax. Das ganze mehrfach und penibel entlüften.
Wenn's dann immer noch rutscht, dann entweder Barnett (mein Favorit) oder Zetec verbauen, möglichst mit Kupplungslamellen (ohne Stahlscheiben) und am besten natürlich mit original Dichtung. Die ist mittlerweile aus Metall...
Wenn Barnett und Co zu teuer sind, kann man auch die original Kupplungsfeder der RP10 oder RP19 verbauen.
Ich finde es halt auch wichtig, dass die Handkraft noch akzeptabel ist. Daher würde ich andere Varianten eher nicht empfehlen wollen.
Gruß Ralf



.......oder RP06..........

_________________
RP06, Bj.03,
Die zweite


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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2022, 07:53 
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ebb hat geschrieben:
Ist denn auch das richtige Öl drin?

Yep, sollte zumindest. Habe direkt einen Ölwechsel gemacht, nachdem ich die gekauft hatte.
Ich fahre 10W40 von der Tante, hatte bei meiner alten XJR keine Probleme mit diesem Öl. Daher würde ich das eher ausschließen.

Dennoch kommt beim nächsten Wechsel anderes rein^^


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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2022, 20:26 
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Mach dann das mineralische 20W50 vom Pferdesportler (P.lo)rein.Ist ein Fuchs-Öl, damit habe ich seit Jahren die besten Erfahrungen gemacht.


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BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2022, 13:56 
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Ein kleines Update, damit das Thema Rund wird. Falls jemand ein ähnliches Vorhaben hat.

Ich habe die Urlaubszeit genutzt und ein wenig gebastelt, folgendes habe ich gemacht:

- Kupplungspumpe auseinander gebaut und mit einem TourMax Reparatur Kit überholt
- Kupplunghebel dadurch auch komplett auseinander gehabt und neu gefettet
- Ausgleichsbehälter direkt neu lackiert (für das Thema irrelevant)
- Kupplungsnehmerzylinder überholt (TourMax Reparatur Kit und ein neuen Kolben von FJler)
- Auch das Kupplungsnehmerzylindergeäuse und Ritzelabdeckung neu lackiert (für das Thema irrelevant)
- Kupplungsleitung habe ich durch eine Spiegler Stahlflex ersetzt
- System befüllt und entlüftet

Die Arbeiten an sich gingen mir gut von der Hand und hatte keine weitere Probleme. Obwohl ich noch nie an dem Hydraliksystemen gearbeitet habe.


Es scheint so, als wäre das Kupplungsrutschen nun weg. Ich konnte das bei einer kleinen Probefahrt nicht mehr nachstellen. Muss aber auch sagen, dass ich aufgrund des Wetters keine große Tour machen konnte, sondern nur in der Wohnungsiedlung die Nachbarn geärgert habe.
Damit werde ich vorerst auch keine neu Feder oder Andruckplatte einbauen. Ich warte erstmal den Start in die Saison ab.


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BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2022, 14:11 
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Danke für die Rückmeldung und weiterhin viel Erfolg und Spaß mit deiner dicken.

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Gruß Mario :mrgreen:

Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen.“ (Walter Röhrl) geiler Spruch! :thumbright:


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BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2022, 14:56 
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Danke für dein Update, ich hatte auch ein leichtes Kupplungsrutschen wenn meine RP06 noch kalt war.

Hatte es nur bemerkt, wenn ich kurz nach dem losfahren zur Arbeit mal überholt habe.

Anfang November musste ich meinen Kupplungsnehmerzylinder mit einem Reparatursatz "erneuern" (der Flüssigkeitsbehälter war nach gut 10 Monaten leer...), seitdem bin ich zwar nur ein paar gefahren, aber konnte kein Rutschen mehr feststellen.

Vielleicht war es das Problem.

Gruß Jörg

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