Folgendes problem, mein oben genannter KNZ ist mal wieder undicht! Repsatz verbaut bei 24 tsdkm aktueller km stand ca.50tsd. Bin die tage beim Rudi in Do gewesen wegen Ventile einstellen. Ihn drauf angesprochen und er meinte das es wenig Sinn machen würde erneut einen Repsatz zu verbauen. Bleibt also nur ein Neuer KNZ kostet rund 180teuronen Alternativ ein gebrauchter aber macht das Sinn?? Was meint ihr? Oder gibt es den KNZ irgendwo günstiger?
Re: Kupplungsnehmerzylinder....
Mi 9. Okt 2013, 16:41
und warum macht es keine sinn ?? wenn ich du wäre würde ich den aktuellen erstmal auseinander nehmen und dann nach sichtung entscheiden ob ersatz oder doch zu reparieren geht .
Nachdem der erste Rep.-Satz 24 Tsd. und der zweite dann 26 Tsd. gehalten hat, sollte der dritte wieder gut 25 Tsd. halten. Oder?
Also ich würd's erst mal damit probieren. Mehr Geld ausgeben kannste dann immer noch ...
Re: Kupplungsnehmerzylinder....
Mi 9. Okt 2013, 16:50
Also ich würde den auch erst einmal zerlegen und nachschauen. Vielleicht ist der Kolben so zerfressen das es wirklich keinen Sinn macht den abzudichten. Einen neuen würde ich aber für das Geld auch nicht kaufen. Nimm den aus dem Forum und dichte ihn neu ab, dann hast wieder ne weile Ruhe.
Habe mir da auch einen bestellt und erstmal auf Seite gelegt. Sind vermutlich überholte Zylinder, neu lackiert und gedichtet. Machen einen 1A Eindruck Immerhin um einiges günstiger wie € 180,00.-
Re: Kupplungsnehmerzylinder....
Mi 9. Okt 2013, 18:29
Danke für Tipps und Anregungen Der Rudi meinte das der Verschleiss/ Abrieb beim alten KNZ wahrscheinlich zu groß wäre als das ich den nochmal Dicht bekomme würde es wohl auch gern nochmal mit nem Repsatz versuchen.Wenn das nicht fruchtet kann man immer noch über Neuen oder guten gebrauchten Nachdenken Repsatz in der Bucht vom Horst B. für 16,99 euronen, hat der für das Forum nen anderen Kurs?
Re: Kupplungsnehmerzylinder....
Do 10. Okt 2013, 09:15
Antis hat geschrieben:Der Rudi meinte das der Verschleiss/ Abrieb beim alten KNZ wahrscheinlich zu groß wäre als das ich den nochmal Dicht bekomme
ohne ihn gesehen zu haben? Den Zylinder habe ich gegen die Dichtung bisher immer für mindestens 20tkm dicht bekommen, jetzt (beim dritten Mal) war allerdings die Nut im Kolben(!) so stark von außen her von Rostpunkten angefressen, dass ich den Kolben ersetzen musste. War auch was um die 80EUR, aber Zylinder gegen Gummimanschette ist weiterhin dicht.
mal eine Frage: Meine hat jetzt erst knappe 7000km runter und ist Bj. 2010. Hier ist nun auch die Dichtung am Kupplungsnehmerzylinder hinüber. Ist das eine Schwachstelle der Dicken?
Hallo, nicht grundsätzlich. Die Kupplungsflüssigkeit sollte besser jährlich gewechselt werden. Wenn das bei Deiner nicht gemacht wurde, hast Du die Ursache. Wasser im System und entsprechende Oxidationsprozesse, die zu "Aluminiumfraß" führen. Neue Dichtung, Nehmer innen polieren, neu befüllen und entlüften. Kann man mit etwas Geschick selbst machen, ansonsten ist das in der Werkstatt auch nur 'ne Kleinigkeit.
Wenn das Alu weg gefressen ist und man eine Kante im Zylinder fühlen kann hilft auch kein Polierset oder ein neuer Dichtungssatz. Mein erster war nach ca. 20tkm hinüber. Dichtungssatz und Polieren,... half nichts. Sobald der Motor richtig warm war, wurde er undicht. Ab einem gewissen Untermaß hilft hat nichts mehr!
Meiner Meinung nach ist der KNZ eine Fehlkonstruktion. Wer sich eine Ritzelabdeckung selber baut sollte einen KNZ von Ducati verbauen. Gibt es günstig im Netz. Möglich wäre auch ein einsetzen einer Buchse die danach aufs richtige Maß aufgebohrt wird. Meiner Meinung nach die beste Lösung um einen alten KNZ zu retten.
Ich hatte bei solch einem Grat erst mit 600-er Nass-Schleifpapier mit Spüliwasser den ersten Schleifdurchgang gemacht. Danach nahm ich Schleifpaste und zum Schluss Zahnpasta. Der Nehmer war hinterher tipptopp und mit neuem Dichtring für den Kolben mit sorgfältiger Montage dicht. Meiner Meinung nach sind keine besonderen Experimente notwendig -Geduld und Sorgfalt vorausgesetzt.
Bei mir war der originale Zylinder bereits nach zwei Jahren undicht. Ich habe ihn 2004 zerlegt-gereinigt und ihn wieder mit ATE Paste zusammengebaut. Ich nehme ihn seidher bei jedem Flüssigkeitswechsel auseinander und reinige ihn nur. Was soll ich sagen? Jetzt, über 30000km später, ist er immer noch original und dicht.
Meiner war bei ca. 36.000 km undicht. Alles zerlegt, gereinigt und geschliffen/poliert, Reparatursatz verbaut und bis jetzt (52.000 km) dicht. Ist einfach zu machen.
Bei meiner war ungefähr bei 40.000 km der Nehmer undicht. Nach Reparatur wollte ich nicht noch einmal auf dem linken Fuß erwischt werden. Also habe ich nach 10 Jahren und weiteren ca. 55.000 km Nehmer und Geber überholt, ohne dass sie undicht waren. Eigentlich reicht das aus. Aber wie gesagt, jährlicher Flüssigkeitswechsel.
Re: Kupplungsnehmerzylinder....
Di 26. Aug 2014, 13:25
GaryK hat geschrieben:... Meiner Meinung nach ist der KNZ eine Fehlkonstruktion. ...
Sehe ich auch so. Vor allem dass der Nehmer im Fahrbetrieb - konstruktionsbedingt - übel eingesaut wird ist mir ein Dorn im Auge. Zudem fahre ich mit Fett, was den Dreck recht zäh bzw. klebrig gestaltet. Ein geschlossenes Nehmersystem (incl. Druck- stange) wäre sicherlich besser bzw. deutlich weniger anfällig. Mit der Sollbruchstelle muss unser einer wohl leben, es sei denn man baut sich was Extravagantes.
@ Sepp: ... V2A Nehmer Kolben sind dort die Lösung 6 Jahre Standzeit sind ein Wort. ... Wäre schön wenn Du mir mitteilen könntest wo man die beziehen kann, oder ob man die Drehbank selber betätigen muss ... How ever, in jedem Fall ne gute Idee. Danke für den Input.