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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 17:45 
Servus,
Habe heute feststellen müssen, dass meine Kupplung beim durchbeschleunigen ab ca 6500 anfängt zu rutschen.
Das bike hat 29.000 km auf der Uhr.
Nehmer Zylinder hat einen Reparatur Satz vom Vorbesitzer bekommen.
Gruß Basti


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 18:08 
Öl ist neues drin,20w50 mineralisch....
Ob es vorher auch war,kann ich nicht sagen,da ich sie heut das 1. mal zügiger bewegt habe.
Ist erst seit 2 Wochen in meinem Besitz.


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 18:20 
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Das mit dem Öl ist ein guter Ansatzpunkt... 20W50 zählt aber eher zu Kleber denn Öl, dass da was rutscht ist mir neu.

Mein Motorrad hat eine original Yamaha aber verstärkte Druckplatte drin (Auskunft Händler, ich hab das nicht kontrolliert). Beim letzten Ölwechsel bin ich von 10W40 Mineralisch (wo kriegt man das eigentlich noch her?) auf 10W40 Teilsynthetisch umgestiegen wobei ich hier schon bemerkt habe dass die Kupplung jetzt 'seidiger' geworden ist. Aber rutschen tut nix.
Denk bei vollsynthetischem müsst ich auf eine ganz andere Druckplatte umstellen und das wär mir zu krass, ist der Hebel ja auch so schon schwer genug zu ziehen (nein - da klemmt nix)


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 18:31 
Das Öl kaufe ich bei Louis.
Hebel sind die originalen.
Ich schraube mal den Nehmerzylinder ab und schau ob der sauber ist.
Schalten lässt sich alles ohne Probleme.
Lediglich ab ca 6.500 u/min fängt die Kupplung an zu rutschen.
Gehe ich leicht vom Gas alles gut....
Sollte aber ja nicht so sein.


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 19:28 
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Hast du original Leistungen oder offen?

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Viele Grüße Thomas
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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 19:55 
Sollten originale 98 ps sein


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 21:15 
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Ok. Dann kuppelt sie nicht richtig aus oder Öl. Würde ich tippen.
Kupplungsnehmer zerlegen schauen ob Rost oder ähnliches drin ist,sauber machen, gleich neuen Dichtsatz rein ( ist nicht teuer) gut entlüften. Im schlimmsten Fall ist es das Öl.

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Viele Grüße Thomas
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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 21:42 
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Geberzylinder u. vor allem dessen "Schnüffelspiel" genau taxieren ==> https://xjrforum.iphpbb3.com/forum/viewtopic.php?nxu=45302369nx35339&p=601811#p601811

Evtl., wenn sonst alles i. O. scheint, die schon ab Werk "verstärkte" orig. Kupplungstellerfeder ab RP06 (auch gleich der der FJR) verwenden.

Notfalls ginge es auch testmässig, zur Ursacheneingrenzung zunächst, es erstmal mit einer zweiten, zusätzlichen Tellerfeder von 4PU/RP02 obenauf zu Deiner schon verbauten zu versuchen - geht ja eher schnell auf dem Seitenständer zu montieren und wenn da dann, da ja nur zum Testen, die Kupplungsdeckeldichtung anschliessend vielleicht leicht sifft ...egal, kann warten, um erst nach abschliessender, sauberer Ursacheneingrenzung/-behebung eine neue einzubauen.

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Thomas


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 23:36 
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Hallo Ecomo,
da du nicht weist was für Öl vorher drin war, würde ich mal die Kupplung aufmachen und die Lammelen anschauen,ob diese blau angelaufen sind !Und wenn ja,diese erneuern,neue Lamellen und ZETEC Kupplung gleich mit verbauen.
Gruss Stefan

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BeitragVerfasst: So 18. Jun 2017, 07:07 
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Vermutlich verschlissen ... Kupplung ausbauen, vermessen .... wenn unter Maß ...neue, am besten verstärkte einbauen und Ruhe ist's damit :thumbright:

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Gruß
Schrauber
Wenn ich Du wäre, ............. wäre ich lieber ich ... :bgdev:

http://www.xjr-stammtisch-rheinland.de
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BeitragVerfasst: So 18. Jun 2017, 08:19 
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Beiträge: 2038
Wohnort: Bergisches Land
Motorrad: RP02
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Es gibt auch eine günstigere Möglichkeit.
Von EBC, die verstärkte Torsions Feder einbauen
Die leistet ihre Dienste ordentlich.
Kostet nenn Fuffy.
Gruß XJR Ralf

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geht nicht....gibts nicht!


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BeitragVerfasst: So 18. Jun 2017, 09:28 
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Motorrad: RP06
XJR Ralf hat geschrieben:
... Von EBC, die verstärkte Torsions Feder einbauen ...
Das ist die von/für die FJR, d. h. dieselbe wie ab RP06.

Aber vorher würd' ich sicherstellen, dass der Vorbesitzer beim Nehmerzylinder-Rep.-Satz verbauen alles wieder korrekt hinbekommen hat - in einer Art Checklistenabarbeitung würd' ich:

  • Den Deckel des Geberzylinder-Ausgleichsbehälters abnehmen, die Deckeldichtung prüfen (mitunter aufgequollen) u. wieder sauber (faltenfrei) verbauen, damit von daher sichergestellt ist, dass es hier eine Entlüftung gibt

  • da der Geberzylinder-Deckel jetzt eh schon unten ist, mal (bei hoffentlich sauberer Hydraulikflüssigkeit) beobachten, ob der Geberkolben sauber überschneidet; hab auch schon schonmal an einer meiner FJs - natürlich mit abgelassenem Hydrauliköl - in die Kupplungsleitung reingeblasen, in den Ausgleichsbehälter hatte ich wieder etwas Bremsflüssigkeit gefüllt, um die Überschneidung(en) des Hydraulikgeberkolbens zu prüfen mittels Luftbläschen ...und dabei festgestellt, dass da fast nix durchging, obwohl sich die Kupplung ursprüngl. nicht weich anfühlte ...letztliche Ursache nach Zerlegung des Geberkolbens: ein klitzekleines Stück, evtl. von der Dichtung(!?) oder sowas befand sich in der eigentlichen Überschneidungskerbe und "drehte" sich immer wieder vor das Überschneidungsloch, weswegen da mitunter einfach zu wenig Druck nach unten ging.

  • den Nehmerzylinder kurz abbauen u. genau anschaun (wahrscheinlich würd' ich den kurz nochmals zerlegen, sauber machen, und prüfen, ob die eigentl. Nehmerkolbendichtung richtig herum verbaut ist etc., dann alles schön sauber machen u. mit etwas Montagepaste korrekt wieder zusammenbauen)

  • Kupplungsdruckstange rausziehen und nach der Ausrück-Kugel schaun (Kugelform usw.)

  • nochmals sauber entlüften

  • abschliessend genau nach dem Schnüffelspiel guggen, ob damit ab Geber wenigstens soviel Minimalspiel ist, dass das Gesamtsystem eigentlich kraftschlüssig sein müsste

...und erst, wenn diese einfachen Massnahmen nichts helfen, würd' ich mal den Kupplungsdeckel öffnen, Lamellen- u. Stahlscheiben inspizieren, Lamellenscheiben evtl. auf Verschleissgrenze messen (bei angebl. 30 TKm Laufleistung eigentlich überkandidelt) ...und, da ja die Kupplung jetzt schon geöffnet ist, dann auch gleich die "verstärkte" Tellerfeder von EBC, von Yamsel oder what ever verbauen ...halb-synth. Motul-/Yamalube-Öl (bspw. "Motul 5100 4T 10W40") rein zum definitiven Ruschtest 8-) ...und gib ihm!

Ich versuch immer - als rechter Schwoab :thumbright: - vom Einfachen zum Komplizierten/Komplexen einzugrenzen ...und vor allem vom Günstigen zum Teuren ::oops: .

_________________
-- Bild-Gruesse

Thomas


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