Ein Bekannter hat bei einem Burnout scheinbar seine Kupplung geschrottet. RP 10 mit 25000Km. Fakt ist: man kann bei laufendem Motor den 1.Gang einlegen ohne die Kupplung zu ziehen, fühlt sich an wie bei gezogener Kupplung. Wenn man die Kupplung dann los lässt passiert nix. Man kann auch schieben bei eingelegtem Gang und stehendem Motor. Ich hab den Nehmerzylinder probeweise lockergeschraubt, keine Änderung. Die Handkraft an Hebel ist ganz normal. Kann es sein daß die Kupplung bei einmaligem Burnoutversuch zusammengeschliffen/geschrottet ist? Was er genau gemacht hat lässt sich nicht mehr genau sagen! Wenn die Reiblamellen verschlissen sind, ist davon auszugehen daß die Stahllamellen auch hin sind?
Zerlegen kann ich erst am Fr. oder Sa. Für Tipps wär ich dankbar. Kaputte Kupplung hatte ich noch nicht, auch nicht bei meiner 102000Km RP06.
Auch ein burnout will gelernt sein. Wenn du die kupplung zu zaghaft/ langsam kommen lässt, quälst du sie unnötig.
Ein richtig durchgeführter burnout ist in der regel nur für den reifen tödlich. Einem warmgefahrenen motor macht das nix solange genug öl und kühlung da ist.
Die kupplungsbeläge von deinem kumpel sind verbrannt/ abgenutzt. Ich würd neue beläge reinmachen, und gaaaaaanz wichtig!!!!!! Öl wechseln.
Der ganze kupplungsabrieb ist jetzt im öl und das wird fleißig durch den motor gepumpt.
Nach kupplungswechsel und neuem öl sollte alles wieder gut sein.
ergänzend zu Montys Aussagen vielleicht noch folgendes:
1 - Stahlscheiben der Kupplung auf Verzug messen
2 - Am Ölsieb können ggf. größere Teile der Reiblamellen hängen bleiben und verkanten sich dort. Die bekommst du durch einen einfachen Ölwechsel nicht heraus.
Folge: höherer Druckverlust, Ölfördermenge sinkt, Ölfilm reißt ab (bei mir lief ein Pleuellager trocken und glühte die KW aus)
Hab jetzt die Kupplung der RP 10 zerlegt. Im abgelassenen, verbrannt stinkendem Öl waren nur wenige kleine Partikel zu finden. An einer Reiblamelle waren keine Beläge mehr drauf, an einer anderen nur noch auf einer Seite. Entsprechendes feines Gebrösel war in der K. zu finden, auch noch etwas unterhalb des K.Korbes im Motor. Grobe Teile wie im Bild einige Beiträge aber nicht. Die Stahllamellen sind alle SCHWARZ.
Was meint ihr: -Stahllamellen überhaupt noch prüfen und messen, oder gleich erneuern? Kosten? Bezugsquelle nur Yamsan oder wo? -Ölwanne runter oder bei rausgedrehter Ablassschraube mit Diesel oder ähnlichem spülen?
Wenn die XJR wieder beisammen ist werde ich mit neuem Öl und Filter eine kleine Probefahrt machen und dann nochmal Öl und Filter wechseln. OK?
Hy ich habe letztens bei einer FJ (ist identisch mit der XJR) die Ölwanne abgemacht weil das Gewinde der Ablass schraube kaputt war, nur so neben bei dann habe ich mir die Wannendichtung bestellt (Papier) inkl. 33€ ich bin etwas vom Glauben abgefallen
Kupplungspaket gibt's komplett neu und ist bestellt. Ölwanne hab ich von der Kupplungsseite her gespült, kam nicht viel Gebrösel heraus. Hab gerade noch den Ölfilter abgeschraubt, war ganz schön viel feines Kupplungsgebrösel drin. Hmmm.........gefällt mir garned! Bedeutet ja daß im Ölkühler und überall noch so Gebröselzeugs drin ist. Wie schädlich ist dieses Gebrösel? Ist so ein Motor nur noch durch Komplettzerlegung und Reinigung zu retten oder reicht mehrmaliger Ölwechsel mit Filter?
nimm die Ölwanne ab und mach die mal ordenlich sauber, dann sollte der Drops gelutscht sein, nicht vergessen eine neue Dichtung zu bestellen. Das Sieb an der Ölpumpe fängt die groben Partikel ab, also ist nach Ölwannen abbau und Reinigung eigentlich alles erledigt. Wenn du dich dann immernoch nicht wohl fühlen solltest kannst du ja nach der ganzen Nummer nochmals einen Ölwechsel incl. Filter machen (halte ich für übertrieben)
Hans-Peter ich verstehe dich nicht....!lass doch den Vollpfosten seine Kupplung selbst reparieren.....dann kann er es bei der nächsten Verschrottungs-Aktion