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BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2018, 14:48 
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XJR-Fahrer
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Registriert: Di 25. Okt 2016, 09:03
Beiträge: 74
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Hallo, ihr Kettenradfahrer ;)

Die Kette ist für mich das Sorgenkind der XJR. Nichts braucht mehr Aufmerksamkeit und nichts bereitet mehr Aufwand. Ihr wisst schon: schmieren und sauber halten. Sicher, man kann die Kette auch vernachlässigen und zwar erstaunlich lange. Man kann die ganze Dicke erstaunlich lange vernachlässigen, ohne dass sie gleich rumhäult, wie gewisse Südeuropäerinnen ;) Ich bin aber einer der unverbesserlichen Pedanten, die ein möglichst sauberes und optimal gewartetes Moped bevorzugen. Kurzum: Ich setz' mich nicht gern auf ungepflegte Dinge ;)

Als ich meine XJR im Herbst 2016 nagelneu beim Händler abholte, sah ich zu meinem Entsetzen, dass die Kette mit dem tollen weißen Kettenfett einbalsamiert war. Das motivierte mich noch mehr den neuen Motor möglichst wenig zu drehen. Trotzdem verteilte sich die Pampe nach nur wenigen Kilometern über das ganze Moped, noch bevor ich Gelegenheit hatte das Zeug zu entfernen. Noch Wochen später entdeckte ich Reste der Pampe an Stellen, wo man sich fragt, wie eigentich kam das Zeug dahin?
Ich benutzte dann das farblose Caramba. Gut getestet, gerade im Hinblick aufs Abschleuderverhalten und von den Kumpels empfohlen. Die Kette wurde saubergehalten, oft und dafür sparsam geschmiert und dem Fett ausreichend Zeit zum Ablüften gegeben. Im Vergleich zu dem, was man so sieht, war meine Kette und das Moped auch stets in gepflegtem Zustand. Trotzdem fliegt das Fett natürlich weg und der zähe Honig lässt sich nur widerwillig entfernen. Woher soll das Fett auch wissen, dass es sich auf der Kette festzukrallen hat und überall sonst leicht entfernbar sein soll ;)
Ok, ich hatte mich irgendwann damit abgefunden ein Putzsklave meiner Kette zu sein. Kann ja auch etwas Meditatives haben, so eine Kettenpflege. Doch dann kam ich auf die Idee den Ze-tec Öl-Filter Adapter einzubauen, der schon Monate herumlag. Mir schwante schon, dass das dazu notwendige Freilegen des Ritzels keine erfreuliche Ansicht böte, aber meine Phantasie ist offenbar begrenzt. Was sich da nach gerade mal 7000 km angesammelt hatte, zeigte mir, dass das geändert werden muss. Besondere Bedenken machte mir die Kupplungsdruckstange. Die wird permanent mir der sandigen Schleifpaste beschleudert und die wird dann beim Kuppeln gegen die Dichtung gedrückt. Ist natürlich geradezu absurd konstruktiv gelöst und wäre werksseitig mit geringstem Aufwand vermeidbar, z.B. mit einem Faltenbalg. Nach etwas "Meditation" ( siehe oben) und einer Dose Kettenreiniger (ist das Zeug eigentlich gesund? ;) , sagte ich mir: "Das machst Du nicht noch mal". Als erstes bastelte ich einen provisorischen Schutz aus Kunststofffolie für die Druckstange, langfristig kommt ein Faltenbalg dran. Dann beschäftigte ich mit alternativen Schmiermethoden. Kettenöler waren für mich bislang Biker, die man daran erkennt, dass sie gewöhnlich irgendwo Ölflecken haben oder hinterlassen. Auf den Klamotten, auf dem Moped, auf dem Asphalt und sogar auf dem Visier, wenn man hinter ihnen herfährt. Desweiteren hatte ich eine ästhetische und technische Abneigung gegen die üblichen Öler Systeme. Doch dann entdeckte ich den Nemo Öler. Ein gefälliges Alu Teil und eine verblüffent einfache technische Auslegung. Das, was man darüber erfahren konnte, war auch durchweg positiv. Also wurde das System besorgt. Klar war, dass das Ding auf keinen Fall an den Lenker kommt (so ist es empfohlen). Das sähe ähnlich blöd aus, wie die billigen Behältnisse neuerer Mopeds für Brems- bzw. Kupplungsfüssigkeit. Es fand sich ein geradezu idealer Platz an der Lichtmaschine: Quasi optisch integriert, kurzer Schlauchweg und bestens bedienbar. Der Schlauch wurde, wie vorgesehen, bis zum Kettenrad geführt.
Nach bislang etwa 1000km kann ich sagen: es gefällt. Die Bedienung ist genial einfach. Man bestimmt mit einem kurzem Dreh am Behälter, dass und wie lang geölt wird. Muss man dann unerwartet anhalten, kann man mit einem Dreh in Gegenrichtigung das Ölen ohne Nachtröpfelei abrechen. Klar, auch wenn man sparsam ölt, fliegt Öl weg (und prinzipiell soll das ja auch so sein), aber das Wegwischen von Öl macht gerazu Freude im Vergleich zu dem zähen Honig ;).
Das einseitige Zuführen am Kettenrad ist allerdings nicht ideal. Damit die Kette über die gesamte Breite geschmiert wird, muss man einfach zuviel Öl zuführen. Besser wäre eine mittige Zuführung. Das haben natürlich andere schon längst mitbekommen und es gibt eine ganze Reihe alternativer Lösungen. Ich habe zunächst mal die Zuführung mittig auf die Kette direkt nach dem Ritzel verlegt. Die Kette wird nun gleichmässig benetzt. Wie das abschleudermässig aussieht, muss sich noch zeigen.
Jedenfalls ist es besser als mit Kettenfett. Das Moped und auch die Kette sind deutlich einfacher sauber zu halten. Nebenbei ist es auf längere Sicht auch günstiger und spart sogar Sprit ( dazu gab es einen Test, man spricht von 3,6% ). Ich kann zumindest bestägigen, dass die XJR mit Öl leichter (weg-) rollt als mit Fett. Ich legte immer einen kleinen Klotz unter den Seitenständer damit die Maschine möglichst waagerecht steht zum Aufbocken. Das ging bislang immer gut, nie wollte die Dicke wegrollen. Seitdem ich den Öler verwende, weiss ich, dass die Garage ein Gefälle hat. Im Ernst: Der kleine Klotz tut es nicht mehr, die Dicke will nun abrollen.

Gruß UIi

https://flic.kr/p/267RyJ3

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BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2018, 19:20 
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Motorrad: RP02 schwatt
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Abgeschleudertes kettenfett kann sehr einfach mit
nem lappen und wd 40 entfernt werden.
Für die kettenreinigung kommt nur noch
Petroleum (Lampenöl) in Frage. Mit nem Pinsel aufgetragen und abgebürstet.
Beste Ergebnisse mit minimalem Aufwand.

Deine Probleme erschliessen sich mir nicht völlig...

Naja

So long

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ja sichaaa


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BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2018, 19:45 
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XJR-Freund
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Beiträge: 179
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Geschlecht: Männlich
Auf die ganze Sauerei und Putzerei hab ich auch keine Lust.

Fette und Pinseldosenzeug hab ich auch alles durch mkit dem selben Ergebniss.Immer alles versaut.
Darum nutze ich nur noch PDL.
Dauert etwa 2 Minuten die Kette zu machen wenn sie einmal sauber war.
Auf den fetten Ständer, dann ist das Hinterrad ja frei.
2 mal durchdrehen die Kette und durch einen Lappen laufen lassen. Dann noch 2 mal umlaufen lassen und dabei mit PDL auf die Innenseite sprühen-fertig.
Das Zeug schleudert nicht ab und nichtmal Ölflecken müssen beseitigt werden. Kein Dreck bleibt kleben und die sieht immer aus wie neu.

Vari


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BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2018, 21:38 
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XJR-Forenversteher
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Registriert: Di 25. Jul 2006, 17:52
Beiträge: 288
Wohnort: Lemgo
Motorrad: RP 10 von 2006
Ich versteh's einfach nicht.
Wenn du es sauber und gepflegt magst, warum tust du dir dann diese Sauerei mit einem Kettenöler an?
PDL heißt das Zauberwort. Ich würde nie etwas anderes an meine Kette lassen.

Gruß
mabel


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BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2018, 23:37 
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XJR-Fahrer
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Motorrad: RP19/2015
Tja Leute,

ich verstehe auch so manches nicht ;)

Z.B. wie man sein Moped mit WD 40 einschmieren kann? Das Zeug wurde ursprünglich als Rostschutz eingesetzt und hinterlässt einen öligen Film, der schön Staub anzieht. Nebenbei führt es zu Versprödung und Rissen bei Policarbonaten und Polystyrolen, daraus macht man z.B. Helmvisiere und Verkleidungsteile. Gummi lässt es aufquellen. Folgerichtig warnt der Hersteller auch:

"Der Kontakt von WD 40 mit O-Ringen (insbesondere bei Motorrädern) sollte vermieden werden."

Dann wäre da noch PDL. Warum macht man sich die Arbeit das aufzutragen? Es ist nun mal das schlechteste, was man hinsichtlich Schmierung und Korrisionsschutz auf die Kette pampen kann. Bei einem Test der Zeitschrift Motorrad hat PDL den letzten Platz mit mangelhaft belegt. Der Effekt von dem Zeug geht für mich in Richtung das Homöopathie, sprich: Die Kette hält nicht wegen PDL, sondern trotz PDL solange ;)

Wie auch immer. Betrachtet meine Antworten als Reaktion auf eure Verständnislosigkeit. Ihr solltet vielleicht mal darüber nachdenken was der Sinn eines solchen Forums sein könnte.

Gruß Uli

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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 06:19 
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Registriert: Mo 18. Mai 2015, 21:19
Beiträge: 383
Motorrad: XJR 1300, DKW RT200H
Geschlecht: Männlich
Also, ich verwende ja nun schon seit vielen Tsd.KM das HKS-Extreme und bin sehr zufrieden!
Topschmierung der Kette und das Möppi bleibt fein sauber! ;-)

...aber ich schätze, das ist jetzt eh' egal....gibt jetzt bestimmt wieder Streit :roll:
Der Sinn eines solchen Forums....hmmm :-k
Na, ich geh' dann mal Popcorn holen....

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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 06:42 
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Wohnort: Wermelskirchen
Motorrad: RP02
Geschlecht: Männlich
Ich fahre das CLS System.
Das funktioniert in meinen Augen gut und hat auch nur eine Einseitige Zuführung.
Du bekommst aber auch von der Firma Scott,
ein Y Stück. Damit hattest du das was du möchtest.
Aber ob man das unbedingt braucht?
Probier es aus.
Gruß Ralf

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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 08:35 
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Geschlecht: Männlich
Da ich bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen unterwegs bin habe ich auch einiges ausprobiert. Zu Beginn PDL, was es kann bzw. nicht kann wurde ja bereits erwähnt... Danach S100, viel putzen, auch relativ oft nachsprühen jedoch kein vergleich zum PDL, nerfte mich in kombination ungemein... Dann der Scottoiler, unterdruckgesteuert, bei Kälte kaum Funktion, bei Hitze läuft er regelrecht aus, das Ergebniss war entsprechend deprimierend... Seit zwei Jahren bin ich beim HKS, haftet super an, ist kein Schmutzmagnet, nach ca 1000km bei gemischtem Wetter einmal nachsprühen, kein Abschleudern, die Kette läuft leiser und hält bisher 30.000km ohne Auffälligkeiten.
Ich fahre gerne zügig, gelegentlich auch agressiv, vorher waren Ketten (immer DID ZVMX 17-43) nach ca. 20.000 verschlissen.

Zum Nemo: Ich bin kein militanter Umweltschützer, aber Getriebeöl, wenn auch nur tröpfchenweise absichtlich in der Landschaft zu verteilen kann keine Lösung sein! Auch wenn es Alternativen gibt so empfiehlt der Hersteller 80er Öl zu nutzen, und das kann und werde ich nicht empfehlen, noch selbst nutzen!

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Gruß

Alex


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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 08:52 
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Motorrad: RP19/2015
Streit? Warum? Wir tauschen Erfahrungen und Erlebnisse mit einem schönen Motorrad aus. Natürlich funktioniert das nur mit einem Minimum an Toleranz und der Erkenntnis, dass Erfahrungen und Meinungen unterschiedlich ausfallen und nicht nur die eigenen der Königsweg sind. Mein letzter Beitrag nahm den Tenor der Vorredner auf, um Ihnen aufzuzeigen, dass diese Art Antworten nicht gerade nett sind und einen fūr alle vorteilhaften Austausch meist zerstören. Ich hoffe, das kommt rüber.

Eure Systeme sind bewährt und viele Wege führen nach Rom bzw. das Öl zur Kette. Mir macht es einfach auch Freude mich damit zu beschäftigen und ob es letztendlich bei dem Nemo bleibt, wird die Zukunft zeigen.

Das Y Stück habe ich mir schon mal bei Louis angeschaut. Ist interessant, aber wohl recht schwierig einzustellen und nicht umproblematisch im Betrieb nach dem, was man so liest. Wenn es nicht so teuer wäre, würde ich gern mal damit herum experimentieren. Aus dem Auge ist das Teil jedenfalls noch nicht.

Ich probiere übrigens gerade auch verschiedene Öle. Empfohlen wurde für den Nemo gewöhnliches Getriebeöl. Ich habe zwischenzeitlich mal das Scottoil High-Temp. Oil eingefüllt, da ich ohnehin nur bei warmen Temperaturen unterwegs bin. Kann aber keinen Vorteil ausmachen. Habe eher den Eindruck, dass es weniger haftet als gewöhnliches Getriebeöl.

Gruß Uli

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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 09:00 
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avronaut hat geschrieben:
Dann wäre da noch PDL. ..... Bei einem Test der Zeitschrift Motorrad hat PDL den letzten Platz mit mangelhaft belegt. ....


In der Ausgabe später wurde das mangelhaft revidiert! Die Testbedingungen für Fettsprays kann darauf nicht angewendet werden. Schade das sich das Märchen so hartnäckig hält. :kotzen:
PDL (und nur das Original und nicht die Nachahmerpampe von Louis und dieses S100) sind bei SACHGEMÄSSER* Anwendung für Schönwetterfahrer ideal. Ganzjahresfahrer sollten davon Abstand nehmen.

* Kette sollte bei der Umstellung auf PDL nicht älter als 10TKM sein. Penible Pflege (fettfrei halten) und regelmäßiges Sprühen nach schon 300-400 km und nach Regenfahrt sofort.
An meiner ZRX habe ich so einen DID Kettensatz schon auf knapp 60TKM gebracht!

Was mich mal interessieren würde, wie ist das mit dem HKS bei Regenfahrten, also nicht ein paar KMs im Schauer, sondern wenn man mal im Urlaub zig hunderte KM im Seich fährt?

:tach: Dirk

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In´n 80ern auf´m Moppedtreffen: Saufen - Gröhlen - Party - Fi**en!
Heutzutage auf´m Moppedtreffen: "Schatz, hast Du schon Deine Tabletten genommen?"


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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 09:07 
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Beiträge: 74
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Hi Alex,

so ein Öler (gleich welchem Systems) verbraucht ein paar Milliliter Öl auf tausende Kilometer. Es gibt Autos und Motorräder, die verbrauchen über die selbe Strecke Öl in der Dimension Liter. Neue Autos bzw. Motorräder, ohne Mängel, wohl bemerkt.

Cobrra schreibt aber kein bestimmtes Öl vor:

"Schmierung mit einem gewöhnlichen Getriebeöl 80W-90, Adhäsionsöl für Fahrten bei hohen Geschwindigkeiten, BIO-Öl für Fahrten außerhalb der Straßen, oder mit einem anderen geeigneten Öl"

Kannst Dich also wieder entspannen ;)

Gruß Uli

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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 09:09 
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Wohnort: Wermelskirchen
Motorrad: RP02
Geschlecht: Männlich
Das HKS, wäscht sich natürlich ab. Es dauert nur etwas länger.
Eins möchte ich noch dazu sagen.
Es ist wie immer im Leben. Kaufst du billig, kaufst du zweimal.

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geht nicht....gibts nicht!


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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 11:17 
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Registriert: Mi 1. Jun 2016, 11:09
Beiträge: 626
Wohnort: Eschweiler
Motorrad: XJR12004PU
Geschlecht: Männlich
da es nur um den Austausch von Erfahrungen geht:
Bei mir findet nur biologisch abbaubares Kettensägeöl Verwendung.
Anwendung nach Bedienungsanleitung, heißt alle 500km (so in etwa) Kette mir alten Lappen reinigen und das Öl von innen mit oller Zahnbürste auftragen. Dauert keine 20min. gelegentlich schau ich auch mal hinter die Ritzelabdeckung und löffel den Schmand raus.
Kette ist noch original mit 21 Jahren und 43Tkm.

_________________
Es gibt immer einen Weg.
Wer niemals vom Weg abkommt bleibt auf der Strecke.

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KS125, CB400, GS-X550E, GS550, GS750, FZS600, XJR4PU


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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 12:20 
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Registriert: Do 5. Feb 2015, 15:59
Beiträge: 17
Motorrad: RP 19
Geschlecht: Männlich
Hey Uli,

sehr Interessant deine Erfahrung mit dem Nemo Öler! Ich hab ne RP19 Gespann, also keinen Hauptständer mehr und bin auch mit Handikap, tue mich schwer mit am Boden rumkriechen! Muss zum Ketten schmieren mit Wagenheber arbeiten! Hab mir dann den CLS Kettenöler gekauft und Eingebaut. Der hat nur ein Problem bei mir, hab den mit Verstell Rädchen, das sich während der Fahrt verstellt! Auf volles Rohr! Schaut die XJR nach einer 500 km fahrt natürlich dementsprechend aus!! Das Kettenöl lässt sich leicht abwaschen und soll Bio Öl sein!

Hab mir auch schon am Anfang den Nemo überlegt, hab dann doch zum CLS genommen, der Nemo war da neu, zu neu!

Bye

Klaus


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BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 13:00 
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Registriert: Di 25. Jul 2006, 17:52
Beiträge: 288
Wohnort: Lemgo
Motorrad: RP 10 von 2006
avronaut hat geschrieben:
Dann wäre da noch PDL. Warum macht man sich die Arbeit das aufzutragen? Es ist nun mal das schlechteste, was man hinsichtlich Schmierung und Korrisionsschutz auf die Kette pampen kann.


Eine Aussage für die ein verwertbarer Beleg deinerseits ausbleibt. Ich kenne weder irgendwelche Testberichte noch Revisionen derselben über PDL.
Mein Beitrag bezieht sich ausschließlich auf EIGENE ERFAHRUNGEN!

PDL nutze ich seit 12 Jahren und 25000 km. Kette, Kettenrad und Ritzel zeigen bisher keinen nennenswerten Verschleiß oder auch nur Ansätze von Korrosion. Im Gegenteil, alle Komponenten sind in hervorragendem Zustand - und sauber.
Dass ich angesichts dieser belegbaren und jederzeit überprüfbaren Fakten deinen Kommentar nicht ernst nehmen kann, sollte klar sein! :-)

Gruß
mabel


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