Das Hauptproblem an der Sache ist vermutlich, das sich am Schraubenende ein richtiger Rostpilz gebildet haben wird..war bei mir leider so..am besten die vorgenannten Mittelchen nehmen (ich nehme Kupferpaste) und gehe alle halbe Jahre mal mit dem Schraubendreher ran..einmal raus und einmal reindrehen
ich verwende schon seit Jahren bei "neuralgischen" Schrauben (Zündkerzen, etc.) Graphitfett, sparsam auf die Gewindgänge - verhindert festgammeln wirkungsvoll.
Klübersinth oder Kupfer/Graphitfette sind optimal. Da die schraube ja eh gekontert wird, ist das Fett nur gegen Korrosion zuständig. Hatte bisher noch keine Probleme gehabt damit, aber meine steht auch trocken in der Garage. Aluminium Schwinge und ne Stahlschraube ohne Fett, da ist eine chemische Reaktion nicht ausgeschlossen. Edelstahl kann helfen, muss aber nicht. Hab gerade nicht die spannungsreihe von den Metallen zur Hand. Wenn du die raus hast, auf jeden fall sauber machen, also Gewinde und die Schraube. Dann nen guten Hauch Fett aufs Gewinde und gucken obs flutschig reingeht. Ich würde echt Klübersinth empfehlen, nehmen wir mittlerweile auch für solche Sachen.
Grundsätzlich ist bei zwei unterschiedlichen Materialien eine elektochemische Korrosion zu erwarten, bei welcher, soviel ich weiß, das edlere Material zerfressen wird. Also wie bereits oben erwähnt, immer fetten.
genau andersrum, das edle Metall fördert die Korrosion im unedleren Metall durch Kontaktkorrosion (Stichwort Opferanode), da die beiden Metalle als Anode und Kathode wirken und daher ein schwacher Strom fließt. Voraussetzung hierfür ist ein "korrosives Medium" zwischen den beiden Metallen, etwa Wasser oder schlimmer Seewasser - ausreichen kann aber schon normale Luftfeuchtigkeit . Bei kleinen Teilen (wie Schrauben) lässt sich dieses Phänomen durch isolierende Trennmittel wie Fette, Lacke, o.ä. weitestgehend aufhalten.
rgoltze hat geschrieben:Flugzeugbau lässt grüssen . . .
In der Branche gibts z.B. dieses Mittel um derartigen Ärger zu vermeiden. Enthält u.a. Strontiumchromat und Bariumchromat sowie Tuolol und Xylol. Nur echt mit dem schwarzen Umweltteufel.
genau andersrum, das edle Metall fördert die Korrosion im unedleren Metall durch Kontaktkorrosion (Stichwort Opferanode), da die beiden Metalle als Anode und Kathode wirken und daher ein schwacher Strom fließt. Voraussetzung hierfür ist ein "korrosives Medium" zwischen den beiden Metallen, etwa Wasser oder schlimmer Seewasser - ausreichen kann aber schon normale Luftfeuchtigkeit . Bei kleinen Teilen (wie Schrauben) lässt sich dieses Phänomen durch isolierende Trennmittel wie Fette, Lacke, o.ä. weitestgehend aufhalten.
Flugzeugbau lässt grüssen . . .
Gruß Robert
Danke für die ausführliche Info. Man kann halt immer noch dazulernen!!