Ich habe auf 18 -45 umgeritzelt und eine Heckhöherlegung verbaut, bis ich gehört habe, dass auch die kawa Federbeine funktionieren könnten. Zum Glück hatte ich welche an meinem Bastelmotorrad und die passen wie die Faust aufs Aug. Zuerst muss ich aber ein paar Kilometer testen. Alle die nun meinen 18 -45 ist sooooo brutal möchte ich sagen, dass durch das gerede hier, ich schon dachte ich läge gleich auf dem Rücken, aber eigentlich merkt mans kaum. Ach ja, mit der Heckhöherlegung und 18-45er + Topham waren wir in den Dolomiten und mein Bruder hat eine XJR + Topham und der Unterschied war bemerkbar aber eben nicht brutal.
marsupulami hat geschrieben:geht nu ma nich anders bei der XJR. Lucas Heckhöherlegung 70.- Euro plus Haupständer raus- Plus 112 Kette mit 18 zu 40 oder 18 zu 43 dann schrabst Du aber wirklich nur bei extremer lage mit der Akra am boden- Andere seite kommt der Seitenständer- schaffe ich aber nur auf der Rennstrecke oder Hausstrecke bei ..... hmm vergesser mer den Angstfacktor auf Strassen..... sonst nie.
Hauptständer braucht kein Mensch, Heckhöherlegung hab ich schon mal in Betracht gezogen.
Würd mich mal interessieren wie es dann mit der Sitzhöhe aussieht, bin nämlich ein ziemlich kleiner Kerl
Also wenn meine Berechnungen so stimmen, dann setzen die Rasten der RP19 so ca. bei 41 Grad Schräglage auf. Andere Bauteile nur dann vorher wenn Bodenwellen dazukommen. Wenn man im normalen Strassenverkehr so fährt das die Rasten streifen, dann ist meiner Meinung nach die Grenze des angemessenen erreicht.
Das war's was ich gemacht habe. Umritzeln hab ich noch nicht gemacht. der Verschleiß am Schwingenschleifschutz ist zwar hoch aber noch zu ertragen. Wenn man ein bisschen Gewicht mitbringt ist es nicht so schlimm ;). Für die Landstraße ist das in meinen Augen vollkommen ausreichend. Auf der Rennstrecke limitieren dann die Pötte und die Fußhebel.
Ich denke auch das du mit anderen Gabelfedern und der Heckhöherlegung das erreichst was du brauchst. Das ganze beläuft sich dann auf ca. 250,-€.
also die XJR ist grundsätzlich nicht für richtig zügige Landstrassenhatz geeignet. Sie hat einen wunderbaren Motor mit herrlicher, landstrassenrelevanten Leistung, aber sie ist einfach viel zu breit unten. Durch Verbesserungen am Fahrwerk kann man zwar noch etwas rausholen, aber das Ende ist relativ schnell erreicht.
Ich war vor ein Paar Jahren mit einer modifizierten FZR 1000 am Kyffhäuser und fand diese schon zu schwer und behäbig für diese traumhafte Strecke, von einer XJR ganz zu schweigen.
Ich habe meine XJR an meine Bedürfnisse etwas angepasst mit besserer Gabel, kein Hauptständer und 4-1 Anlage. Aber meine Fußrasten sind bis zum Gummi angeschliffen und in den meisten schnellen Kurven höre ich irgendwas aufsetzen.
Mittlerweile überlege ich die XJR gegen etwas Passenderes zu tauschen (Aprilia Tuono, KTM Super Duke oder Triumph Speed Triple). Auch wenn ich meine Dicke sehr mag und optisch total begeistert von ihr bin.