Hab ne 4PU mit EZ `96 (Baujahr `95) und hab das Problem schon von Anfang an (gebraucht gekauft mit 39.000km). Hab mich mittlerweile dran gewöhnt. Einfach den Anlassvorgang wiederholen, 2x, 3x, 4x, 5x, usw. Spätestens beim zehnten Versuch ist die Dicke da.
Klingt sehr nervtötend, ist es aber nicht. Warum? Das passiert nur, wenn der Motor kalt ist, d.h. das Mopped mindestens 1 Tag gestanden hat. Mir ist das NOCH NIE 2x am gleichen Tag passiert. Sogar im Winter kann ich die Dicke mal ein paar Stunden stehen lassen, ohne das sie danach beim Anlassen zickt.
Mich würde nur mal interessieren, ob dieses Verhalten mit zunehmendem Alter schlimmer wird, d.h. man immer mehr Anlassversuche braucht, je älter das Mopped wird?
Wenn das so ein Standardfreilauf ist, liegt es meistens an den Federn. Habe Freiläufe gesehen wo die Rollen verschlissen waren oder die Freilauffläche war nicht mehr glatt.
Allerdings habe ich mir kein XJR Freilauf angesehen. Ich gehe mal davon aus das er so wie ein Bolzenausdreher funktioniert. Hatte bisher nur welche von Honda in den Fingern und da waren meistens die Federn hinüber (hatten kaum noch Federkraft).
XJR1200Viper hat geschrieben:äußert sich damit, daß immer öfters im kalten Zustand der Freilauf nicht einrastet und beim Startknopfdrücken man den Anlasser sozusagen im "Leerlauf" hochdrehen hört. Wiederholt sich jedesmal beim erneuten Starten, aber eigentlich nur im kalten Zustand. Unterwegs im warmen hatte ich nie Probleme. Man kann dann noch etwas rumprobieren, ob es Häufungen gibt, je nachdem ob auf Seitenständer oder Hauptständer abgestellt oder 1.Gang einlegen und einkuppeln und Mopped vorwärtsschieben, bis Widerstand kommt und dann erneut Starten zu versuchen. Oder mal neue Batterie einbauen, vielleicht drehen etwas mehr Startspannung die 3 Haken ganz schwindelig
Wenn er so rumzickte, brachte Ölwechsel kurzzeitig (so max. 1000km) auch Besserung.
kenn das von dem danach eingebauten 1300er Motor absolut nicht so, der läuft immer ordentlich im kalten Zustand an.
Genau das hab ich auch, da bin ich auch noch gespannt wie lange es mit kaltem Motor mit rumjuckeln, schieben und x-mal probieren geht... Warm keine Probleme! Vielleicht hat ja Jemand günstig nen brauchbaren Motor übrig?
Hab 10 w40 von Polo reingekippt ,bin ein paar km gefahren und hab den Ölwechsel nochmal gemacht. Danach hab ich die ganze Saison keine Probleme mehr gehabt.Vorher wäre richtig ätzend. Hab teilweise ne viertel Stunde in der Garage rumgeorgelt
boburian hat geschrieben:Hab 10 w40 von Polo reingekippt ,bin ein paar km gefahren und hab den Ölwechsel nochmal gemacht. Danach hab ich die ganze Saison keine Probleme mehr gehabt.Vorher wäre richtig ätzend. Hab teilweise ne viertel Stunde in der Garage rumgeorgelt
das gleiche hab ich hier schon öfters gepredigt: einfach billiges, mineralisches Öl rein (mit dem von Polo hab ich auch gute Erfahrungen gemacht) und man hat für einige Tausend Kilometer Ruhe, bis es dann auch wieder zunehmend anfängt. Der größte Fehler, den man bei Freilaufproblemen machen kann: irgendein Castrolöl verwenden. Hab selber diverse Castrolöle immer dringehabt und nur ständig Ärger damit. Erst nach Umstieg auf No-name war es schlagartig besser.
Letztendlich hab ich den 1200er Motor nach nur 57TKm durch einen 1300er ersetzt, nachdem zum Freilaufproblem noch hoher Ölverbrauch dazukam.
Zuletzt geändert von XJR1200Viper am Fr 9. Okt 2015, 06:22, insgesamt 1-mal geändert.
Ich hab eine 97er 4PU mit 82000km auf der Uhr und kenne das Problem garnicht! Und ich fahre Castrol 4T 10W-40 Racing Öl. Ich höre von dem Problem zum ersten Mal. Dann hoffe ich dass ich noch lange verschont davon bleibe. Aber ich zerleg das Ding ja eh komplett nächsten Monat.
Never change a winning team -- mmit Billigöl. Jetzt rd. 103.000 km selbstverständlich ohne zerlegen und ohne Freilaufprobs. Meine hat ja auch vergleichsweise wenig gelaufen.
Denke das GaryK recht hat mit den Federn, die hakeln ,bzw. federn nicht ganz aus - somit kann die Klemmkörper bzw. Rolle nicht die Kraft übertragen-Freiläufe gleiten in die eine Richtung bzw. stellen sich in der anderen Richtung auf und nehmen mit, damit sind Sie vielfältig einsetzbar.
Dünnes Öl bzw. warmes Öl vermute ich macht die Feder leichtgängiger und somit kann der Klemmvorgang der großen Zylinderrolle besserbewerkstelligt werden. Vermute dass die Kleine Rollen oder Röhrchen im Repsatz der FJ 1200 hier auch ganz wesentlich beteiligt sind.
Kenne sonst nur Freiläufe von BAß,Stieber,Borg Warner, Ringfeder,Ina
Ich würde gerne einen Freilauf von einer XJR sehen. So könnte ich das besser beurteilen. Eine andere Viskosität des Öls bringt nur bedingt Abhilfe, wenn der Motor kalt ist. Wenn das Öl zäh ist rücken die Rollen auch schwerer aus, wenn die Federn zusätzlich an Kraft verloren haben kann das zu Problemen führen. Ich glaube bei der RP02 sind nur andere Federn und Federführungen zum Einsatz gekommen, ähnlich wie beim Reparatursatz der FJ1200.
Also Öl bringt vorerst Abhilfe aber nur Zeitlich begrenzt, bis die Federn ihre Funktion komplett einstellen. Da hilft dann auch kein dünn flüssiges Öl.
Sobald ich meine BSA A65 fertig habe werde ich mir mal einen gebrauchten 4pu Motor kaufen und ihn komplett zerlegen und eine Reparaturanleitung dafür erstellen. So wie ich das auch für die Zephyr 1100 gemacht hatte. Daraus soll dann mein Kompressor-Umbau werden mit trocken Kupplung und Sechsgang Getriebe. Das Ganze wird dann in einen Spondon Rahmen gesetzt. Aber das dauert halt noch ein wenig.
Wenn jemand seinen Motor zerlegt und nicht so weit von mir entfernt wohnt, wäre ich gerne mal dabei. Bin da immer sehr neugierig! hehe