Do 29. Sep 2011, 13:40
MichaelB hat geschrieben:Moin,
mich würde auch interessieren ob die Beläge ein- oder beidseitig schleifen... vielleicht passen die Sättel doch nicht 100%ig und müssen in der Querachse justiert werden?
Halt uns auf dem Laufenden![]()
Gruß
Michael
Fr 30. Sep 2011, 18:37
MichaelB hat geschrieben:Moin,
mich würde auch interessieren ob die Beläge ein- oder beidseitig schleifen... vielleicht passen die Sättel doch nicht 100%ig und müssen in der Querachse justiert werden?
Halt uns auf dem Laufenden![]()
Gruß
Michael
Fr 30. Sep 2011, 23:18
Fr 30. Sep 2011, 23:48
MichaelB hat geschrieben:Moin,
und wie ist die Stärke der neuen Bremsscheiben/Bremsbelägen im Gegensatz zu den alten?
Hast Du noch die alten Beläge? Vielleicht mal nur zum "Schleiftest" einbauen...
Wie doll schleift es denn beim Fahren, ist da sonst was zu bemerken wenn es ja nicht "wie mit angezogener Handbremse" ist?
Gruß
Michael
Sa 1. Okt 2011, 10:15
Sa 1. Okt 2011, 10:33
Sa 1. Okt 2011, 17:22
MichaelB hat geschrieben:Moin,
weißt Du die Stärke der FJR Bremsscheiben?
Vielleicht liegt der Fehler dort... wobei die Scheiben an der 13er XJR auch 5mm haben und die Sättel die gleichen sein sollen (?)
Gruß
Michael
Sa 1. Okt 2011, 17:23
xjr-rp06 hat geschrieben:an einer meiner ehemaligen toyo-dosen hatte ich mal etwas ähnliches: billige oem-bremsbeläge (immerhin ferodo) gekauft ==> rechte bremsscheibe vo. ständig leicht geschliffen, bremskolben, bremssattel usw. alles zerlegt, gereinigt, neue original(!) dichtungen usw. usf. ...keine besserung
...daraufhin neue orig. toyo-beläge in einer werkstatt mit den ferodos verglichen: bremsbelagfläche ferodos war etwas grösser (berührte leicht den nicht abgedrehten teil der bremsscheibe, also dort, wo noch die guss-reste-"raupel" sind), und die belagstärke war auch etwas dicker; ferodo-beläge ("innen") auf dieselbe bremsbelag-fläche wie original abgefräst und dabei auch gleich die bremsbelagstärke etwas abgenommen, stark 1 millimeter ==> alles bestens.
Sa 1. Okt 2011, 19:58
So 2. Okt 2011, 00:14
xjr-rp06 hat geschrieben:...dann, nach den bisherigen uneindeutigen fehler-eingrenzungs-versuchen, würde ICH(!) folgendes machen:
fahren im 1. gang (fuss sicherheitshalber zur bremsbereitschaft auf hinterradbremse) ...OHNE hand-bremshebel, also hand-bremshebel ausbauen (wg. "ausreichend schnüffelspiel prüfen", würde roland normalerweise sagen) und schauen, hören ob's immer noch schleift...
wenn das keine besserung bringt, dann bremshydraulik-reservoir entdeckeln, bremsflüssigkeit etwas(!) absaugen, und bremskolben/-beläge der abgebauten brems-sättel "gut" herauspumpen, dann mit hölzchen o. ä. von hand langsam zurückschieben und beobachten, ob auch wirklich von anfang an und in gleichbleibendem masse die bremsflüssigkeit zurückfliesst/ansteigt (wg. einwandfrei funktionierendem bremspumpen-kolben und dessen rücklaufloch/rücklauflöchern in relation zu den löchern des bremspumpen-gehäuses); wobei diese vorgehensweise meiner meinung nach eher "wischi-waschi" ist, eigentlich, geht ja eh' relativ schnell, wenn, dann das ganze bremspumpen-kolben-system zerlegen, inspizieren ob bspw. die rücklauflöcher (teilweise) zukorrodiert sind und/oder der bremskolben usw., wieder OHNE bremsflüssigkeit zusammenbauen und unter betätigung des bremshebels mal genau beobachten, was da in den diversen löchern bei verschieben des bremskolbens so vor sich geht, ob alle löcher im bremspumpengehäuse mit den löchern des bremskolben vollständig überschneiden usw., usf.
was man auch mal als allererstes machen könnte, wenn du die originalen brems-schläuche benutzt, dann wär's eigentliuch mal interessant zu testen, was passiert, wenn diese komplett oder auch nur auf einer seite umgangen werden, indem man mal kurz irgendwelche (dürfen zu diesem test natürlich auch etwas länger sein, von einer anderen (kumpel-)karre bspw.) stahlflex-ltg. dranbaut ...weil, die "normalen" brems-schläuche sind eigentlich verschleiss-/alterungs-teile, die offiziell alle paar jahre ausgewechselt gehören, weil sie, je nachdem, wie wenig oder nicht bremsflüssigkeit regelmässig gewechselt wurde, die dumme angewohnheit haben, nach innen zuzuquellen, zu "stenosieren", so gut wie nie von aussen sichtbar; ist bspw. bei mercedes-youngtimern ein verbreitetes problem, wenn da noch nie die brems-schläuche gewechselt wurden ...und man hat fast immer genau die probleme, die du auch hast, weil der bremsdruck eine gewisse stenosierung überwinden kann, aber nicht das "automatische" rückstellmoment der bremskolben unten, das ist dafür zu schwach; ich hatte mal einen strich-acht, bei dem man nur mit etwas(!) erhöhter kraft (also nicht brachial komischerweise) am montierhebel die bremsbeläge nebst dem einen kolben daran zurückschieben konnte, bremsen ging auch fast unauffällig, aber der bremskolben blieb ständig hängen bis am schluss kurz vor "bremse fest" ==> neue brems-schläuche ==> neues bremsenfeeling, problem wech![]()
So 2. Okt 2011, 19:12
yami1200 hat geschrieben:xjr-rp06 hat geschrieben:...dann, nach den bisherigen uneindeutigen fehler-eingrenzungs-versuchen, würde ICH(!) folgendes machen:
fahren im 1. gang (fuss sicherheitshalber zur bremsbereitschaft auf hinterradbremse) ...OHNE hand-bremshebel, also hand-bremshebel ausbauen (wg. "ausreichend schnüffelspiel prüfen", würde roland normalerweise sagen) und schauen, hören ob's immer noch schleift...
wenn das keine besserung bringt, dann bremshydraulik-reservoir entdeckeln, bremsflüssigkeit etwas(!) absaugen, und bremskolben/-beläge der abgebauten brems-sättel "gut" herauspumpen, dann mit hölzchen o. ä. von hand langsam zurückschieben und beobachten, ob auch wirklich von anfang an und in gleichbleibendem masse die bremsflüssigkeit zurückfliesst/ansteigt (wg. einwandfrei funktionierendem bremspumpen-kolben und dessen rücklaufloch/rücklauflöchern in relation zu den löchern des bremspumpen-gehäuses); wobei diese vorgehensweise meiner meinung nach eher "wischi-waschi" ist, eigentlich, geht ja eh' relativ schnell, wenn, dann das ganze bremspumpen-kolben-system zerlegen, inspizieren ob bspw. die rücklauflöcher (teilweise) zukorrodiert sind und/oder der bremskolben usw., wieder OHNE bremsflüssigkeit zusammenbauen und unter betätigung des bremshebels mal genau beobachten, was da in den diversen löchern bei verschieben des bremskolbens so vor sich geht, ob alle löcher im bremspumpengehäuse mit den löchern des bremskolben vollständig überschneiden usw., usf.
was man auch mal als allererstes machen könnte, wenn du die originalen brems-schläuche benutzt, dann wär's eigentliuch mal interessant zu testen, was passiert, wenn diese komplett oder auch nur auf einer seite umgangen werden, indem man mal kurz irgendwelche (dürfen zu diesem test natürlich auch etwas länger sein, von einer anderen (kumpel-)karre bspw.) stahlflex-ltg. dranbaut ...weil, die "normalen" brems-schläuche sind eigentlich verschleiss-/alterungs-teile, die offiziell alle paar jahre ausgewechselt gehören, weil sie, je nachdem, wie wenig oder nicht bremsflüssigkeit regelmässig gewechselt wurde, die dumme angewohnheit haben, nach innen zuzuquellen, zu "stenosieren", so gut wie nie von aussen sichtbar; ist bspw. bei mercedes-youngtimern ein verbreitetes problem, wenn da noch nie die brems-schläuche gewechselt wurden ...und man hat fast immer genau die probleme, die du auch hast, weil der bremsdruck eine gewisse stenosierung überwinden kann, aber nicht das "automatische" rückstellmoment der bremskolben unten, das ist dafür zu schwach; ich hatte mal einen strich-acht, bei dem man nur mit etwas(!) erhöhter kraft (also nicht brachial komischerweise) am montierhebel die bremsbeläge nebst dem einen kolben daran zurückschieben konnte, bremsen ging auch fast unauffällig, aber der bremskolben blieb ständig hängen bis am schluss kurz vor "bremse fest" ==> neue brems-schläuche ==> neues bremsenfeeling, problem wech![]()
Hallo Thomas,
Handbremshebel hatte ich auch schon runter. Da wird nichts freier.
Stahlflex wurden vor wenigen Jahren montiert.
Die Bremespumpe hatte ich jetzt aktuell überholt, also zerlegt, gereinigt und neuen Dichtungssatz (mit Kolben usw.) versehen. Die Löcher an der Bremspumpe waren frei und fluchteten auch mit dem neuen Kolben.
Anschließend habe ich die Sättel ebenfalls neu abgedichtet. Der Zustand hatte sich dadurch nicht verändert. Ist schon verhext. Aber Deine Hinweise sind schon sehr durchdacht.
Tschüss
Wasi
Mo 3. Okt 2011, 04:48
Mo 3. Okt 2011, 08:18
Di 11. Okt 2011, 20:16
tutnix hat geschrieben:Habe mal bis jetzt nur mit gelesen. Möchte aber euch an meine Beobachtung teilhaben lassen.
Meine Beobachtungen: Bei meiner Bremse schleifen die Beläge ebenfalls. Ob drehen im Stand des Vorderrades, beim Schieben oder auch beim Fahren. Die Bremsscheibe wir warm (nicht heiß zum Finder verbrennen) wenn ich 500 m bis zur Tanke fahre. Habe mit einer anderen Maschine verglichen. Dort schleifen die Beläge auch etwas. Für mich ist das normal.
Du hast ja schon die Kolben gängig gemacht und Dichtungen gewechselt. Vielleicht kannst du das Schleifen mal mit einer anderen Maschine vergleichen. Ich habe festgestellt, dass dies eine gute Methode ist, um mal den Normalzustand festzulegen. Ich gehe mal da von aus, dass dein Motorrad in einem guten Pflegezustand ist und kein Winter-, Regen-, und Allerweltsbike ist. Wegen verrotten und so.
Ein fällt mir noch ein. Stand der Bremsflüssigkeit ist i.O. Zu viel Bremsflüssigkeit kann auch verhindern, dass die Kolben zurück kommen.
Gruß
Jörg
Di 11. Okt 2011, 20:41
xjr-rp06 hat geschrieben:ich hab gestern bei mir auch (a bissle) danach geschaut: wenn leicht und nicht grad nur 'ne sekunde gebremst wurde, liegen auch bei mir die vorderen bremsbeläge (leicht!?) an den bremsscheiben an, das ist ja auch wohl der grund für das "geräusch" an/von den bremsscheiben, über das hier auch schon desöfteren geschrieben/gerätselt wurde; die bremsscheiben sind leicht warm, etwas wärmer als der reifen, mehr aber auch nicht.
wenn man längers nicht bremst, könnt man meinen, dass ein "my-spalt" zwischen bremsbelag und bremsscheibe sichtbar wird...oder auch nicht... ...die bremsscheiben sind aber auch nicht völlig ausgekühlt, wie man, wie ICH es erwartet hätte, wenn die scheiben permanent dem kühlenden luftstrom ausgesetzt sind...
@wasi: entweder, wenn's geht, wieder testweise auf die "alten" bremsscheiben zurückrüsten und 2. evtl. von den neuen belägen mal 1-2 millimeter belagstärke abnehmen/runterfräsen und an die "neuen" bremsscheiben montieren ...und dann bitte wieder berichten...
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