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BeitragVerfasst: Sa 24. Jun 2017, 23:23 
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Hallo zusammen,

hab die Bremssättel (vorn) meiner RP02 (73000 Km) gereinigt, Kolben sauber vor Wiedereinbau
mit wenig Kolbenpaste, vorab neue Dichtungen u Staubringe nach Bad in DOT 4.
Normal, sogar ausgiebig entlüftet, Kolben liegen an, aber......viel zu schwacher Druckpunkt !!!!!!?????

Wer hat ne Idee was das sein kann.

Bin dankbar für guten Rat.

Bikergruß Stephan


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 01:53 
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Jo, Luft im System.

Baue die Bremssättel mal ab und drehe sie ein wenig. VORHER über nacht mal Druck drauf geben, mit einem Klettband oder Kabelbinder den Hebel anziehen und so lassen. Dann entlüftest du nochmal nach einem halben Tag. Die Sättel wie gesagt mal etwas bewegen und abklopfen, da ist noch Luft drin, die in kleinen Bläschen zum höchsten Punkt steigt. Dann die Entlüftungsschraube nach oben halten, so dass sie der höchste Punkt ist und entlüften. Wie das geht, weißt du ja sicher... Entlüftungsschraube auf, Hebel langsam drücken, kurz vor Anschlag Schraube schließen, Hebel loslassen, wiederholen, bis keine Luft mehr kommt. Ausgleichbehälter im Blick haben. Der Boden muss immer satt bedeckt sein...

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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 10:40 
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Hi Crusty,

danke für die schnelle Antwort. Macht Sinn; werd ich mal so probieren.

Gruß Stephan


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 10:47 
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Das mit dem minimal angelegten Brems-/Kupplungshebel zur optimalen Entlüftung ist dann doch nicht ganz so einfach.

Kupplungs- oder Bremshebel nur so einen kleinen Ticken anlegen, dass aus der gekennzeichneten Bohrung bei der Überschneidung entweder ein, zwei kleine Luftbläschen aufsteigen (selbst bei fast 100%-iger Entlüftung kommen da oft ein, zwei Bläschen) oder, wenn man die Bremsbeläge/Kupplungsnehmerzylinderkolben einen Ticken zurückschiebt, dann sieht man bei klarer Flüssigkeit so 'ne Art "Flirren" von der einfliessenden/zurückfliessenden kleinen Menge an Hydrauliköl.

Dann stimmt die Überschneidung und die letzten Luftreste in der Leitung kommen die nächsten Tage vollends durch dieses Löchlein.

Klöpfeln an die Leitung(en)alle halbe Tage von unten nach oben fördert diesen Entlüftungsprozess. Normalerweise ist durch diese Methode eine sehr genauer Druckpunkt erreichbar, auch bei den orig. "Gummi-Leitungen".

Bild (PIC c/o by GODFLESH.DE bzw. Björn hier aussem Forum)

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Thomas


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 11:11 
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Dieses winzige Löchlein war mal bei meiner CB500 PC26 zu - mit verheerendem Druckaufbau in den Leitungen an wärmeren Tagen. Gar nicht schön sowas. Rep.Satz rein und mit einem Messinghärchen vonner Drahtbürste dieses Loch freigemacht, dann natürlich mit neuer Bremsplörre die Anlage gespült und gut wars.


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 11:22 
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Da man sich hier ausgiebig um die Bremssättel gekümmert hat (gab sicher einen Grund dafür ), wäre etwas Aufmerksamkeit für den Hauptbremszyl. sicherlich von Vorteil gewesen. ::roll: mfg.

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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 13:00 
Entlüften auch an der oberen Bremsschlauchschraube am Hebel wirkt oft Wunder.


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 13:08 
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Vermutlich Luft im System.

Hatte ich nach Überholung auch.

Benutze einen Bremsenentlüfter der am Sattel saugt, danach einen, bei dem Du von oben pumpen musst.

Ich musste auch lange entlüften, weil das System leer war.

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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 18:50 
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Motorrad auf den Seitenständer stellen, Lenker nach links einschlagen, Bremssättel an einem Draht aufhängen, dass die Leitungen gerade sind und den Bremshebel voll anziehen und fixieren. Die Luft sammelt sich vor dem Bremszylinder und wird dann, wenn der Hebel gelöst wird, direkt rausgelassen in den Vorratsbehälter. Zieht man den Hebel nicht voll an, steigt die Luft auch nach oben, wird aber wieder nach unten in die Leitung gedrückt, wenn man am Hebel zieht.

Entlüfte trotzdem noch die Bremssättel, jeden einzeln für sich. Hast du zwei Leitungen oder einen Verteiler?

Wird am Bremszylinder gearbeitet, bloß kein Kolbenfett oder so verwenden. Das Hydrauliköl reich vollkommen aus zur Schmierung. Das Fett verstopft nämlich gern das markierte Loch, und dann passiert gar nichts mehr.

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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 20:53 
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Jungs,

danke für Eure Erfahrungen.
Heute nach drehen und abklopfen noch Luft rausgeholt.
System bleibt über Nacht unter Druck, dann werd ich´s nochmal entlüften.

Gruß Stephan


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 20:56 
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PS: Hab nen Verteiler


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 22:12 
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Motorrad: XJR 1200
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Moin,
im Zusammenhang mit Bremsen von Hydrauliköl zu sprechen halte ich für fatal. Hydrauliköl ist regelmäßig Mineralöl!
Mineralöl hat in dieser Art von Bremsen nichts zu suchen.
Wenn jemand wenig oder keine Ahnung hat, kann das böse Folgen haben.
Leute die hier solche Fragen stellen haben in der Regel nicht die Erfahrungen mit Bremsen.

Vielleicht kann mir mal jemand erklären was es bringen soll die Bremsanlage über Nacht unter Druck zu setzen?
Hab ich noch nie verstanden und auch noch nie gebraucht.
Man kann ja immer noch was dazu lernen.

@Stephan, die Entlüftungsnippel sollten der höchste Punkt am Bremszylinder sein, und das ist er in der Regel auch. Soweit logisch da Luft leichter ist als Bremsflüssigkeit.
Klopfen kann natürlich helfen, besonders wenn man durch langes entlüften, (oder was da auch immer versucht wird) bilden sich Bläschen in der Bremsflüssigkeit, bei Härtefällen sogar Schaum. Wenn man dann die Anlage mal (beispielsweise über Nacht) in Ruhe lässt, beruhigt sich die Flüssigkeit wieder und die vielen Bläschen sammeln
sich wieder zu einer größeren Blase die man dann möglicherweise oben vor dem Kolben vom Bremszylinder findet wenn man die Öffnung zum Ausgleichsbehälter durch betätigen der Bremse verschlossen hat.
Also wenn du heute einen sauberen Druckpunkt hast, dann hast du ihn auch morgen noch.
In der Ruhe liegt die Kraft.

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„Fallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben."


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BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 22:42 
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Junge, Junge - Basics ==> https://de.wikipedia.org/wiki/Bremsfl%C3%BCssigkeit

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Thomas


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BeitragVerfasst: Mo 26. Jun 2017, 23:03 
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Hallo Jungs,

danke für Eure Beiträge; Druckpunkt passt wieder:
oben npaar kl. bubbles rausgezappelt (nach System unter Druck über Nacht),
dann immer noch etwas Luft mit Saugpumpe aus den Sätteln geholt.

Gruß Stephan


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BeitragVerfasst: Di 27. Jun 2017, 00:47 
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So ist's recht Stephan.

Und Klugscheißer mag niemand. Wenn ich geschrieben hätte, dass Bremsflüssigkeiten mit Ausnahme einiger DOT3 und DOT5 den Alkoholen zugeordnet sind, wer weiß, wer seinen Ausgleichsbehälter beim nächsten mal aussaugen würde...

Ich habe erklärt, warum der Hebel angezogen werden soll. Die thermische Entwicklung und Volumenvergrößerung der Luftblasen ist fast zu vernachlässigen. Die Temperatur in der Hydraulikflüssigkeit (viel zu lang, das Wort) steigt an und die Luft dehnt sich aus. Die größeren Bläschen haben besseren Auftrieb. Aber wie gesagt, das Phänomen kann man vernachlässigen. Einzig das Runterdrücken der Luftblasen beim Betätigen des Hebels könnte Probleme bereiten.

Jedenfalls hat der "Trick" schon viel zu oft geholfen.

Ach ja, am Bremszylinder gibt's keinen Nippel...

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