Hallo, als ich von meiner YZF 750 auf die XJR RP06 umgestiegen bin war ich von der Bremsleistung der XJR nicht zufrieden. Also habe ich mir einen Stahlflexsatz zugelegt und verbaut. Nun wurde die Bremsleistung nicht erheblich besser! Also habe ich die Bremszangen abgebaut zum Reinigen und neue Beläge (Lukas Organ) verbaut. Die Bremsleistung ist nun OK, jedoch dreht der Reifen nicht frei. Beim fahren sind die Bremsen vorne auch zu hörenn ohne den Bremshebel zu betätigen. Beim verbauen der neuen Beläge ließen sich die Kolben mit der Hand zurückdrücken! Also denke ich, dass diese nicht fest sind. Jetzt habe ich heute etwas Bremsflüssigkeit aus dem Behälter abgesaugt und dachte es wäre gut. Leider funktioniert es immer noch nicht richtig. Ich weiß nun nicht was ich noch tun könnte. Ich dachte schon das durch die neue Hohlschraube vielleicht der Rücklauf nicht richtig frei ist....oder benötige ich neue Gummis für die Kolben der Bremszange damit sich der Reifen wieder frei dreht?????
Gruß Sascha
PS: Gibt es mit der XJR Bremse (R1) öfters Probleme??
Wenn Du 'nen Stahlflexsatz verbaut hast und die Bremsleistung ist nur "unwesentlich" besser - bist Du wirklich sicher das die Anlage richtig entlüftet ist?
Mir fällt jetzt nur ein das hier mal jemand (ich glaube) das gleiche Problem mit der Hinterbremse hatte nach Umrüstung auf Stahlflex! An der Hohlschraube liegt das glaube ich nicht, denn wenn die Bremsflüssigkeit nur durch ein zu kleines loch zurück fließen könnte, würde ja die Bremse nicht dauerhaft schleifen!
Es ist eine RP06! Die Scheiben sind nicht neu! Die Felge ist richtig drinnen! Mir geht das auf die Nüsse. Ich baue bei meinem Bekannten die YZF Bremse ab und bei mir drann. Dann sehe ich was passiert!
die Stahlflexleitungen verbessern nicht die Bremsleistung. Das ist unmöglich, es sei denn die originalen Leitungen waren schon müde (Druckverformung). Nur die Dosierung und die thermische Standfestigkeit verbessert sich enorm.
Zu den schleifenden Steinen. Dieses Problem hatte ich auch, als ich die Sintermetall eingesetzt habe. Bau die Sattel nochmal runter und prüfe, ob der Bremsbacken nicht an den Splinten schleift oder in der Führung anschlägt. Meine musste ich auch mit der Flex etwas anhobeln, damit diese richtig rutschten. Dort kann auch das Spezialfett (Kupferpaste etc.) sparsam ran.
Weiterhin mal im Bremsflüssigkeitsbehälter prüfen, ob die Gummiblase ausgedrückt ist, wenn du sie einlegst. Es ist theroretisch möglich, das nach dem Entlüften zuviel aufgefüllt wurde und so die 2 oder 3 ml Luft fehlen zum zurücklaufen. Kuck nochmal in das winzige Löchlein im Behälter, ob das frei ist und Du den Kolben arbeiten sehen kannst. Hatte damals bei meiner FJ einen Brösel aus dem System drin der Ähnliches verursachte. (Asche auf mein Haupt, ich war damals eine Wartungsschlampe)
die Stahlflexleitungen verbessern nicht die Bremsleistung. Das ist unmöglich, es sei denn die originalen Leitungen waren schon müde (Druckverformung). Nur die Dosierung und die thermische Standfestigkeit verbessert sich enorm.
Zu den schleifenden Steinen. Dieses Problem hatte ich auch, als ich die Sintermetall eingesetzt habe. Bau die Sattel nochmal runter und prüfe, ob der Bremsbacken nicht an den Splinten schleift oder in der Führung anschlägt. Meine musste ich auch mit der Flex etwas anhobeln, damit diese richtig rutschten. Dort kann auch das Spezialfett (Kupferpaste etc.) sparsam ran.
Weiterhin mal im Bremsflüssigkeitsbehälter prüfen, ob die Gummiblase ausgedrückt ist, wenn du sie einlegst. Es ist theroretisch möglich, das nach dem Entlüften zuviel aufgefüllt wurde und so die 2 oder 3 ml Luft fehlen zum zurücklaufen. Kuck nochmal in das winzige Löchlein im Behälter, ob das frei ist und Du den Kolben arbeiten sehen kannst. Hatte damals bei meiner FJ einen Brösel aus dem System drin der Ähnliches verursachte. (Asche auf mein Haupt, ich war damals eine Wartungsschlampe)
MfG
Vulcanus
Erst einmal Danke für Deine Antwort. Das mit dem Flüssigkeitsbehälter prüfe ich morgen noch! Jedoch ist vom Sichtfenster her genug Platz (Luft) damit die Flüssigkeit zurück laufen kann. Ich bin eben aus der Garage gekommen und hatte die Beläge noch mal raus gemacht und angeschliffen. Jedoch ist das Ergebniss das sich nichts geändert hat. Die "Steine" lassen sich auch leicht hin und her bewegen im Sattel (ausgebauter Zustand)! Ich denke das die Gummis an den Kolben vielleicht etwas müde sind und das deshalb der Belag nicht zurück läuft. Es ist nur komisch das es auf beiden Seiten gleich ist. Vielleicht brauche ich ja noch einen Abdecker??? *lol* Jetzt wo ich dachte ich bin mit allem durch und kann mich auf den Sommer freuen habe ich so einen Ärger, dass nervt. Zumal ich mir die Dicke erst im Dez 09 gekauft habe.
an den Gummis liegt das nicht, wenn die "müde" sind heißt das undicht!. Eine frage habe ich noch. Beim Wechsel der Beläge hast du doch die Kolben gereinigt, ist da was aufgefallen? Du hast geschrieben "...reingedrückt..." und weiter "...komplett zerlegt und gereinigt..." . Ich baue die Beläge aus (nur auf einer Seite) und klemme und pumpe die Kolben soweit heraus, bis diese fast herausfallen. Bitte nur fast, sonst auch kein Beinbruch dann eben nochmal entlüften. Wenn die Kolben keine Riefen etc. aufweisen und nicht durchdrückt ist die Hydraulik i.O., vorallem wenn es auf beiden Seiten gleich ist.
Es gibt ja keine Feder, die die Beläge oder Kolben zurückzieht nur deine Handkraft legt diese an die Scheibe und beim Loslassen ist nur das Kolbenvolumen der Handpumpe zum Zurückziehen der Bremskolben vorhanden.
Meine Beläge "murfeln" auch etwas im Stand, beim Fahren oder Rollen hört man nix.
Mache mal die Bremskolben raus und ziehe sie mit Polierleine ab Sie müssen sich leicht im ausgebauten Gehäuse bewegen lassen Sind die Dichtringe richtig rum drinne ?