Ein guer Rat lass die Finger davon denn deiner Frage nach zu urteilen scheinste ein Hobbyschrauber zusein. Bedenke du und die anderen auf der Straße haben nur ein Leben.
Die Kolben gehen recht leicht mit Druckluft heraus, dabei besteht aber größte Verletzungsgefahr wenn man die Finger dazwischen hat
Ich stecke ein Holzstück zwischen die Kolben und drücke dann ganz vorsichtig in den Bremsflüssigkeitseingang die Luft herrein. Wenn alle Kolben fast komlett ausgefahren sind drehe ich sie mit den Finger heraus. (absolut niemals die Wasserpumpenzange zur Hilfe nehmen). Die Kolben poliere ich mit einem weichen Tuch und Bremsenreiniger bis sie blitzen. Die Kolbendichtungen entnehme ich vorsichtig, anschließend reinige ich das Innere der Bremskolben mit einer weichen Zahnbürste und reichlich Bremsenreiniger. Nachdem ich die Dichtungen wieder eingesetzt habe setze ich Kolben mit ATE Bremskolbenmontagepaste wieder ein. Neue Dichtungen kosten aber auch nicht die Welt, beim Vogel kosten sie nur 1/3 vom Yamahapreis.
xjrpeter hat geschrieben:Ein guer Rat lass die Finger davon denn deiner Frage nach zu urteilen scheinste ein Hobbyschrauber zusein. Bedenke du und die anderen auf der Straße haben nur ein Leben.
Ich muss Peter absolut Recht geben!!! Finger weg von den Bremsen!!!Bremszangen zerlegen und alte Dichtungen wieder einbauen?! Sowas geht gar nicht!!!
Danke für die Tipps! Dichtsatz ist beim Vogel wirklich sehr günstig, da gibts aber nur den für vorne.
Dann wechsle ich die auch gleich mit... wenn nachher alles dicht ist und nach einer einstündigen Standprobe alles funktioniert wirds wohl hoffentlich passen
bekomme ich die Kolben wo keine Abdeckung dahinter ist ohne Druckluft auch irgend wie raus?
Das Problem ist das die Kolben nicht alle gleichmäßig rauskommen, sondern nur die leichtgängigeren zuerst bis man denen Gegendruck bietet. Mit der Handbremspumpe und Bremsflüssigkeit geht das zwar auch, aber mit Druckluft geht es wesendlich einfacher. Beim Einsatz einer Zange beschädigt man die Kolben sehr leicht.
xjrpeter hat geschrieben:Ein guer Rat lass die Finger davon denn deiner Frage nach zu urteilen scheinste ein Hobbyschrauber zusein. Bedenke du und die anderen auf der Straße haben nur ein Leben.
Ich muss Peter absolut Recht geben!!! Finger weg von den Bremsen!!!Bremszangen zerlegen und alte Dichtungen wieder einbauen?! Sowas geht gar nicht!!!
Warum?
Es gibt kompliziertere Dinge als die Bremse.
Ja, sie ist (lebens)wichtig, ohne Frage, aber warum darf man da nicht ran? Meint Ihr, dass ne Werkstatt da gewissenhafter dran arbeitet? Also wenn ich meine Bremsen mache, dann mit Bedacht, aber ich weiss dann auch, was und dass ichs gemacht habe.
Besser jetzt, wo du einmal dran bist, alles machen und vernünftig, sprich auch die Dichtungen. Dann biste auf der sicheren Seite und hast wieder lange Zeit Ruhe.
Du kannst ruhig mit ner Zange an die Kolben gehen (wenn unbedingt erforderlich) aber dann auf jeden Fall dünnes Kupferblech zwischenlegen und mit Gefühl arbeiten. Ein Stück Stoff zwischen Zange und Kolben kannste direkt vergessen, die Zange drückt sich da schneller durch als du gucken kannst.
Habe jetzt um die 25 000 km drauf, die Gute ist bald 5 Jahre jung.
Ich habe bzw. hatte das Problem dass das Rad vorne nicht richtig frei gelaufen ist. Deshalb wollte ich jetzt mal die Sättel reinigen um auszuschließen dass da ein Kolben fest ist.
bevor ich mir jetzt chips hole, mag ich auch noch meinen senf dazu geben.
richy, die in der werkstatt haben routine und gewährleistung. ich würde niemals nem hobbieschrauber empfehlen an die bremse vom möpp zu gehen, zu viele stationen wo was falschlaufen kann! entweder en kumpel mit entsprechendem werkzeug und erfahrung, oder in den sauren apfel beissen und zum freundlichen, so teuer ist dass dann auch nicht, als das ich dieses risiko auf mich nehmen würde!
ist ja eh en bisl spät, alexjr hat sie ja schon inner hand.
sorry, da kann ich nur mit em kopp schütteln.
trotzdem, alles gute und so hoffe ich gutes gelingen
bevor ich mir jetzt chips hole, mag ich auch noch meinen senf dazu geben.
richy, die in der werkstatt haben routine und gewährleistung. ich würde niemals nem hobbieschrauber empfehlen an die bremse vom möpp zu gehen, zu viele stationen wo was falschlaufen kann! entweder en kumpel mit entsprechendem werkzeug und erfahrung, oder in den sauren apfel beissen und zum freundlichen, so teuer ist dass dann auch nicht, als das ich dieses risiko auf mich nehmen würde!
ist ja eh en bisl spät, alexjr hat sie ja schon inner hand.
sorry, da kann ich nur mit em kopp schütteln.
trotzdem, alles gute und so hoffe ich gutes gelingen
tobias
Dann sollte man aber von so vielem am Möp die Finger lassen zB Kette, Räder, Fahrwerk, Lenker etc. pp.
Wenn man gewissenhaft arbeitet, genau weiß was und warum man etwas tut, handwerklich begabt oder geschickt ist, kann man durchaus solche Arbeiten durchführen. Try and error ist natürlich der falsche Weg!
Auch in manchen Werkstätten wird leider nicht besonders sorgfältig gearbeitet, oder der Lehrjung im 1. Ausbildungsjahr soll die Bremse zerlegen und wieder zusammenbauen
Wenn ich es selber mache, weiß ich was ich habe (oder auch nicht)
Wenn man gewissenhaft arbeitet, genau weiß was und warum man etwas tut, handwerklich begabt oder geschickt ist, kann man durchaus solche Arbeiten durchführen. Try and error ist natürlich der falsche Weg!
wenns denn so ist. kein thema.
ich für mich sage, bremse und fahrwerk(z.b.:vorspannhülsen fallen bei progressiven meistens weg und werden trotzdem noch reingeprügelt und 10mm mehr oder weniger luftkammer sind welten,reinigst das innere mit actonhaltigem bremsenreiniger machen die dichtungen die grätsche,zug und druckstufen einstellen...etc,etc) ist ein absolutes no-go für laien.
bei den meisten anderen dingen, reicht ja der einsatz eines drehmomentschlüssels, dass geht auch in meinen augen beim passenden handbuch.
Ich fahre jetzt seit 18 Jahren Motorrad. Seit 16 Jahren war ich nur noch beim Händler, um Ersatzteile zu holen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wenn ich etwas nicht weiß, lese und frage ich auch nach. Auf jedenfall würde ich nie eine alte Dichtung wieder einbauen. Das sind nur potenzielle Schwachstellen.
alexjr hat geschrieben:Habe jetzt um die 25 000 km drauf, die Gute ist bald 5 Jahre jung.
Ich habe bzw. hatte das Problem dass das Rad vorne nicht richtig frei gelaufen ist. Deshalb wollte ich jetzt mal die Sättel reinigen um auszuschließen dass da ein Kolben fest ist.
Da wird wohl Bremsstaub die Kolben schwer laufen lassen, also wird eine Reinigung genau das Richtige sein. Ich denke das die Bremszangen ansich ja sehr einfach auf sind, also ist das eine Sache an die man sich mit Bedacht rantrauen kann. Beim Kette Spannen oder Räder einbauen kann viel mehr schief laufen