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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 10:13 
Moinsen!
Ich habe von Anfang an das Problem, dass der Druckpunkt meiner 4PU Bremse über ca 400-800km von hart auf kpl HEBEL an den Lenker wandert.Wenn ich dann 3-4mal schnell pumpe, ist der Druckpunkt kurz wieder normal, um dann ratzfatz wieder abzufallen. Wenn ich nun ne Runde entlüfte, ist für die nächsten paar 100 KM wieder alles normal. Flüssigkeit verliert sie nicht.Stahlflex ist verbaut. Ebenso wie ein esxterne hydraulischer Bremslichtschalte runterm Tank.
Hitzeproblem m(Motorabwärme?) Kann ich mir kaum vorstellen, die Kupplungsleitung läuft ja direkt am Krümmer lang. APP: An der Kupplung hatte ich das Phänomen auch schon 2 mal mit dem wandernden Druckpunkt, aber momentan ist diese unauffällig-.
Any Tips?

Ach ja: Nissin FZR 1000 Bremspumpe mit externen Minibehältern.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 11:01 
Derrolf hat geschrieben:
Moinsen!
Ich habe von Anfang an das Problem, dass der Druckpunkt meiner 4PU Bremse über ca 400-800km von hart auf kpl HEBEL an den Lenker wandert.Wenn ich dann 3-4mal schnell pumpe, ist der Druckpunkt kurz wieder normal, um dann ratzfatz wieder abzufallen. Wenn ich nun ne Runde entlüfte, ist für die nächsten paar 100 KM wieder alles normal. Flüssigkeit verliert sie nicht.Stahlflex ist verbaut. Ebenso wie ein esxterne hydraulischer Bremslichtschalte runterm Tank.
Hitzeproblem m(Motorabwärme?) Kann ich mir kaum vorstellen, die Kupplungsleitung läuft ja direkt am Krümmer lang. APP: An der Kupplung hatte ich das Phänomen auch schon 2 mal mit dem wandernden Druckpunkt, aber momentan ist diese unauffällig-.
Any Tips?

Ach ja: Nissin FZR 1000 Bremspumpe mit externen Minibehältern.



Moin,

könnte evtl sein, dass durch die geringe Flüssigkeitsmenge und
deren Absinken durch den Belagverschleiß,
die Öffnung am Überlauf zum Hauptbremszylinder in Schräglage
nicht mehr vollständig mit Bremsflüssigkeit bedeckt ist und dort Luft gezogen wird.

Weitere Möglichkeit:
Der Schlauch zw. Behälter u. HBZ ist undicht und zieht Luft.

Ganz schön mutig, damit noch zu fahren
ohne den Fehler zu kennen und behoben zu haben!! [-X


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 11:19 
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Also, ich will ja hier nicht den Oberlehrer raushängen lassen. Aber eine defekte Bremse, und dann auch
noch die Vordere ::roll: - Ich kann dir nur raten, bring das vor der nächsten Ausfahrt wieder in Ordnung
oder lass einen Fachmann ran. Aber fahr damit um Gottes willen nicht mehr rum. [-(

mfg markus

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mfg markus

Four wheels move the body. Two wheels move the soul. \xx/


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 12:20 
Komplette Flüssigkeit raus neu Auffüllen und Entlüften, fertig ist und dein Bremsdruck ist wieder da.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 13:08 
So wie oben beschrieben ist die Anlage dicht und auch sonst in Ordnung. Also kann man davon ausgehen das mit einem Bremsflüssigkeitswechsel (natürlich mit ordnungs gemäßer Befüllung der Flüssigkeitsbehlter) das Problem behoben ist.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 13:12 
Brömsel hat geschrieben:
Hallo Zusammen
würde mir doch mal die externen Ausgleichsbehälter näher betrachten. Das hört sich fast so an als würde die Ausgleichsbohrung nicht immer mit Flüssig bedeckt sein. Einfach nur die Flüssigkeit zu wechseln ist nach meiner Meinung etwas zu wenig.
Mit Bremsen spielt man nicht!


Ausgleichsbehälter, Ausgleichsbohrung nicht immer mit Flüssigkeit bedeckt das muss du mir mal erklären was du damit meinst.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 14:00 
Brömsel hat geschrieben:
Die Ausgleichsbohrung sorgt dafür das Bremsflüssigkeit wenn sie sich ausdehnt in den Behälter zurückströmen kann. Sonst hätte ich ja bei Erwärmen der Flüssigkeit einen Druckaufbau und damit Bremsen. Natürlich strömt damit dann auch Flüssigkeit beim zusammenziehen bzw. Verlust wieder in das Leitungssystem. Wenn jetzt diese Bohrung nicht in der Flüssigkeit liegt weil der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig oder der Behälter nicht optimal angebracht ist kann Luft durch diese Bohrung in das System gelangen. Dafür reicht eine Schräglage schon aus. Wenn jetzt das Fahrzeug wieder gerade Stelle, die Bohrung wieder soeben mit Flüssigkeit bedeckt ist, und mehrmals Pumpe drücke ich die Luft wieder herraus.
Das KANN, muß aber nicht die Lösung sein.
Bremsen sind kein Spielzeug!


Also ich muß dazu sagen das ich schon seit über 10 Jahren Motorradbremsanlagen warte und auch repariere, aber die Sachen die du hier beschreibst sind mir bis heute noch nicht begegnet. Hast du denn nicht einpaar Fotos oder Skitzen wo du das verdeutlichen kannst was du meinst.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 14:34 
Ja mein lieber da liegste aber komplett falsch ersten ist eine KFZ (auto) Bremsanlage eine Zweikreisbremsanlage dazu dient unteranderem die Ausgleichsbohrung. Beim Motorrad haben wir zwei unabhänig voneinander getrennte Einkreis Bremsanlage und hier ist nichts mit Ausgleich und so. Bei Temperatur anstieg steigt einfach der Flüssikeitsstand im Vorrats (Ausgleichsbehälter) oder fällt. So einfach ist das.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 15:03 
Ja ganz einfach bei der XJR gibt es keine Zweikreisbremsanlage


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 16:13 
Warum nicht wenn ich die Anlage vernünftig entlüfte keine lekaschen auftreten und der Druck stimmt wieso soll man dan nicht weiter fahren.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 16:14 
xjrpeter hat geschrieben:
Ja mein lieber da liegste aber komplett falsch ersten ist eine KFZ (auto) Bremsanlage eine Zweikreisbremsanlage dazu dient unteranderem die Ausgleichsbohrung. Beim Motorrad haben wir zwei unabhänig voneinander getrennte Einkreis Bremsanlage und hier ist nichts mit Ausgleich und so. Bei Temperatur anstieg steigt einfach der Flüssikeitsstand im Vorrats (Ausgleichsbehälter) oder fällt. So einfach ist das.



@xjrpeter:

Schätze mal, das meint Brömsel auch.
Der Temp.- Anstieg entsteht ja im Sattel, bzw in der Leitung und nicht im Vorratsbehälter.
Also ist im Hauptbremszylinder die Möglichkeit vorgesehen,
dass die B.- Flüssigkeit in den Behälter zurückfließen kann.
Wenn das nicht möglich wäre, würde sie sich in der Leitung/ Sattel ausdehnen und die
Bremskolben betätigen!


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 16:27 
xjrpeter hat geschrieben:
Warum nicht wenn ich die Anlage vernünftig entlüfte keine lekaschen auftreten und der Druck stimmt wieso soll man dan nicht weiter fahren.



Da liegt doch das eigentliche Problem von Derrolf!!! ](*,) ](*,) ](*,)

"Ich habe von Anfang an das Problem, dass der Druckpunkt meiner 4PU Bremse über ca 400-800km von hart auf kpl HEBEL an den Lenker wandert.
Wenn ich nun ne Runde entlüfte, ist für die nächsten paar 100 KM wieder alles normal."

Er schreibt doch, dass er schon entlüftet hat!
So blöd, dann keine neue B.- Flüssigkeit ein/ aufzufüllen wird er ja wohl nicht sein!!! :whistle:

Also muß ja die Ursache des Übels anderswo zu suchen sein!!!

@Derrolf:

Noch eine Möglichkeit:
Ich hatte an der Dicken letztes Jahr das gleiche Prob, nur in abgemildeter Form.

Nach langem Suchen die Lösung gefunden!
Die Bremsbeläge saßen so stramm in den Sätteln, dass sie nicht wieder vollständig lösten.
Dadurch natürlich Temperaturanstieg im System, wahrscheinl. mit Dampfblasenbildung
und der Druckpunkt wanderte Richtung Gasgriff.

Ich hab dann an den Seiten der Beläge von der Trägerplatte ein wenig Material abgefeilt.
Die Beläge können sich jetzt ungehindert zurück bewegen und das Problem ist behoben.
Natürlich auch die B.- Flüssigkeit danach komplett gewechselt.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 16:52 
Brömsel hat geschrieben:
Danke @ralfju. Genau das habe ich gemeint. Und nur dazu dient die Ausgleichsbohrung.
Der Rest war eine Defenitionsfrage die aber ich nicht festgelegt habe. Zweikreisbremsanlage
bedeutet, das ich zwei unabhängige Bremskreise habe. Beim Mottorad habe ich dafür einmal den
Bremsgriff und das Fußpedal. Beim PKW usw. ist alles in einem Pedal vereint. In dem Zusammenhang
würde mich mal interessieren wie das bei der Integralbremse bei der Guzzi gelöst worden ist.
Gesucht und gefunden: http://www.motorradonline.de/lexikon/sc ... e.4506.htm


;-)
Ist oft verständlicher das Ganze mit einfachen Worten und bildhaft zu erklären.
Bei technischen Formulierungen treten schonmal gern Mißverständnisse auf.

Deshalb schrieb ich in meinem ersten Beitrag auch ganz laienhaft von einem 'Überlauf'
vom Behälter zum HBZ.
Viele Mitleser wissen ja auch überhaupt nicht wie so ein Bremssystem am Moped aufgebaut ist
und können sich bei Technik- bzw Fachbegriffen darunter absolut nix vorstellen.
(@xjrpeter: Dich meinte ich damit jetzt nicht! Gehe davon aus, dass Du den Aufbau einigermaßen kennst.)

Darum hab ich mir angewöhnt, so einfach und laienhaft wie möglich zu beschreiben.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 17:10 
xjrpeter hat geschrieben:
Warum nicht wenn ich die Anlage vernünftig entlüfte keine lekaschen auftreten und der Druck stimmt wieso soll man dan nicht weiter fahren.


Nur mal so zur Info:
Ich habe 2 FZR 1000 gefahren und auch komplett selbst gewartet.
Was ich jetzt erwähne ist an der 1. der beiden aufgetreten:

Es war ein SB- Lenker verbaut und irgendwann stellte ich fest,
dass der Druckpunkt der Bremse wanderte,
trotz Stahlflex.
Es war nirgendwo Flüssigkeits- Austritt feststellbar!
Das Einzige, was auffiel war,
dass die B.-Flüssigkeit sich nach Wechsel innerhalb kürzester Zeit schwarz färbte.

Des Rätsels Lösung:
Ein Vorbesitzer hatte zw. Vorratsbehälter und HBZ ein Stück Benzinschlauch
statt des Original- Schlauchs verbaut.
Der Spritschlauch war nicht Bremsflüssigkeitsverträglich und löste sich innen auf.
Dadurch wurde er porös und zog Luft, ohne dass Flüssigkeit austrat!

Frag mich jetzt bitte nicht, wie die Luft auch bis zum HBZ gelangte.
Denn normalerweise steigt die ja nach oben
und der Vorratsbehälter lag höher als der HBZ.
Ich hab's mir auch nicht erklären können.

Aber nachdem ich den Spritschlauch gegen einen Originalen
ersetzt hatte, war Ruhe!


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BeitragVerfasst: Sa 8. Aug 2009, 18:03 
und das mit der Schräglage möchte ich auch nochmal "gerade" stellen.
es ist richtig das bei einem PKW in der Kurve durch die Zentrifugalkraft die Flüssigkeit in die ein oder andere Ecke des Vorratsbehälters geschaukelt wird.
Beim Motorrad das sich in die Kurve "legt" bleibt die Bremsflüssigkeit im Behälter immer gleich, da der Behälter auch in Schräglage geht. Einzig beim bremsen und beschleunigen schwabbt es.

Wenn man mit der Bremsflüssigkeit nicht unter "Minimum" kommt sollte man bei normaler Fahrweise keine Luft in die Leitung pumpen können.

Es sei denn man fährt so:


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